die Leugnung
Die Handlung, eine Tatsache, eine Schuld oder ein Ereignis bewusst abzustreiten und zu behaupten, dass es nicht wahr ist oder nicht stattgefunden hat.
Trotz eindeutiger Beweise blieb der Angeklagte bei der Leugnung seiner Tat.

Leugnung
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Die Handlung, eine Tatsache, eine Schuld oder ein Ereignis bewusst abzustreiten und zu behaupten, dass es nicht wahr ist oder nicht stattgefunden hat.
Trotz eindeutiger Beweise blieb der Angeklagte bei der Leugnung seiner Tat.

„Leugnung“ ist die Substantivierung des Verbs „leugnen“ (etwas abstreiten). Die Endung „-ung“ macht aus dem Verb ein feminines Nomen, das die Handlung selbst beschreibt.
Er leugnete, das Geld gestohlen zu haben.
Um auszudrücken, was geleugnet wird, verwendet man meist den Genitiv. Die Struktur ist: „die Leugnung“ + Genitiv-Objekt.
Die Leugnung der Tatsachen half ihm vor Gericht nicht.
Das Wort wird oft in ernsten oder formellen Kontexten verwendet, z. B. im juristischen, politischen oder wissenschaftlichen Bereich. Es hat eine stark negative Konnotation.
Die Leugnung des Klimawandels ist ein globales Problem.
„Geständnis“ und „Leugnung“ stehen in einem klaren Gegensatz. Bei einem „Geständnis“ gibt jemand zu, dass etwas passiert ist oder dass er selbst etwas getan hat. Bei einer „Leugnung“ streitet jemand genau das ab und behauptet, es sei nicht wahr. Beide Wörter passen gut zu Schuld, Fehlern oder Vorwürfen. Der Unterschied ist also einfach: Ein „Geständnis“ sagt Ja zur Wahrheit oder Schuld, eine „Leugnung“ sagt Nein dazu.

Nach der Nachricht wirkte die Leugnung der Gruppe nicht mehr glaubwürdig.
Wegen seines Geständnisses konnte die Polizei den Fall schnell abschließen.