In der Wirtschaft die Fähigkeit eines Unternehmens oder einer Person, jederzeit zahlungsfähig zu sein, also über genügend flüssige Mittel (Bargeld, Bankguthaben) zu verfügen, um Rechnungen und Schulden fristgerecht zu bezahlen.
beispiel
Die Firma musste einen Kredit aufnehmen, um ihre Liquidität zu sichern.
Tipps
Wortaufbau
Die Endung „-ität“ kennzeichnet „Liquidität“ als abstraktes Nomen, das eine Eigenschaft beschreibt. Es leitet sich vom Adjektiv „liquide“ ab, das „zahlungsfähig“ bedeutet.
BEISPIEL
Ein Unternehmen muss immer liquide sein, um seine Rechnungen bezahlen zu können.
Register
„Liquidität“ ist ein Fachbegriff aus der Wirtschaft und dem Finanzwesen. Im Alltag wird das Wort selten verwendet, es sei denn, man spricht gezielt über die Finanzen einer Person oder Firma.
BEISPIEL
Im Wirtschaftsunterricht haben wir über die Liquidität von Start-ups gesprochen.
Typische Verbindungen
Häufige Verben in Verbindung mit „Liquidität“ sind „sichern“, „erhalten“ oder „verbessern“. Oft wird auch beschrieben, ob die Liquidität „hoch“, „niedrig“, „knapp“ oder „ausreichend“ ist.
BEISPIEL
Durch den Verkauf von Aktien konnte das Unternehmen seine Liquidität erhöhen.
Vergleichen mit
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Liquidität vs Vermögen
„das Vermögen“ und „die Liquidität“ gehören beide zum Bereich Geld, meinen aber nicht dasselbe. „Das Vermögen“ beschreibt den gesamten finanziellen Besitz einer Person oder Firma, also auch Dinge wie Immobilien oder andere Werte. „Die Liquidität“ beschreibt, ob genug sofort verfügbares Geld da ist, um Rechnungen zu bezahlen. Man kann also ein hohes Vermögen haben, aber trotzdem wenig Liquidität, wenn das Geld zum Beispiel in Häusern steckt. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide nach finanzieller Stärke klingen. Für den gesamten Besitz sagt man „Vermögen“; für kurzfristige Zahlungsfähigkeit sagt man „Liquidität“.
Liquidität
Die Firma verkauft ein Auto, weil sie ihre Liquidität verbessern muss.
Vermögen
Sein Vermögen besteht vor allem aus zwei Wohnungen und einem kleinen Grundstück.