der Lokführer
Eine Person, die beruflich einen Zug oder eine Lokomotive fährt und steuert. Die weibliche Form ist die Lokführerin.
Der Lokführer kündigte über die Lautsprecher eine kurze Verzögerung an.

Lokführer
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Eine Person, die beruflich einen Zug oder eine Lokomotive fährt und steuert. Die weibliche Form ist die Lokführerin.
Der Lokführer kündigte über die Lautsprecher eine kurze Verzögerung an.

Das Wort besteht aus „Lok“ (kurz für „Lokomotive“) und „Führer“ (von „führen“, hier im Sinne von „steuern“ oder „fahren“). Ein Lokführer ist also wörtlich jemand, der die Lokomotive fährt.
Schon als Kind wollte er Lokführer werden.
Der Wortteil „-führer“ hat in Berufsbezeichnungen wie „Lokführer“, „Reiseführer“ oder „Bergführer“ eine neutrale Bedeutung von „Leiter“ oder „Fahrer“. Er hat hier keine negative historische Konnotation.
Der Bergführer zeigte uns den sichersten Weg zum Gipfel.
Häufige Verben, die mit diesem Beruf verbunden sind, sind „als Lokführer arbeiten“ oder „einen Zug steuern/fahren“. Man kann auch „Lokführer von Beruf sein“.
Er arbeitet seit über 20 Jahren als Lokführer bei der Bahn.
„Lokführer“ und „Schaffner“ haben beide mit Zügen und öffentlichem Verkehr zu tun. Deshalb werden sie leicht verwechselt. Der „Lokführer“ fährt und steuert den Zug. Der „Schaffner“ arbeitet im Zug oder in einem anderen Verkehrsmittel und kontrolliert oder verkauft Fahrkarten. Wenn es um das Fahren des Zuges geht, ist „Lokführer“ richtig. Wenn es um Tickets und Fahrgäste geht, passt „Schaffner“.

Der Lokführer bremste den Zug langsam vor dem Bahnhof ab.
Im Zug zeigte Maria dem Schaffner ihre Fahrkarte.