Gekeimtes und anschließend getrocknetes Getreide (meist Gerste), das als Grundstoff zum Bierbrauen oder zur Herstellung von Whisky und anderen Spirituosen dient.
beispiel
Die Farbe und der Geschmack des Bieres hängen stark von der verwendeten Sorte des Malzes ab.
Tipps
Unzählbares Nomen
„Malz“ ist ein Stoffname, ähnlich wie „Wasser“ oder „Sand“. Es wird normalerweise im Singular verwendet, da es eine unzählbare Masse beschreibt. Wenn man verschiedene Arten meint, spricht man von „Malzsorten“.
BEISPIEL
Für dieses Bier wird eine besondere Mischung aus Malz verwendet.
Typische Verbindungen
Das Wort ist eng mit dem Brauen und der Lebensmittelherstellung verbunden. Eine sehr bekannte feste Wendung in Deutschland ist „Hopfen und Malz“, die beiden Hauptzutaten von Bier.
BEISPIEL
Nach dem deutschen Reinheitsgebot darf Bier nur aus Wasser, Hopfen und Malz gebraut werden.
Teil von Komposita
Sie finden „Malz“ als ersten Teil in vielen Wörtern für Produkte, die Malz enthalten. Beispiele sind „das Malzbier“, „der Malzkaffee“ oder „das Malzbonbon“.
BEISPIEL
Als Kind habe ich gerne Malzbier getrunken, weil es so süß ist.
Vergleichen mit
confusable
Malz vs Getreide
„Getreide“ und „Malz“ haben beide mit Körnern wie Gerste oder Weizen zu tun. „Getreide“ ist der allgemeine Name für diese Pflanzen oder ihre Körner. „Malz“ ist dagegen Getreide, das schon gekeimt und danach getrocknet wurde. Man benutzt „Malz“ vor allem, wenn es um Bier, Whisky oder ähnliche Herstellung geht. Verwechseln kann man die Wörter, weil Malz aus Getreide gemacht wird. Praktisch gesagt: Getreide wächst auf dem Feld, Malz ist ein verarbeiteter Rohstoff.
Malz
Für das Bier braucht die kleine Brauerei frisches Malz aus Gerste.
Getreide
Nach der Ernte lag das Getreide in großen Säcken auf dem Hof.