
mästen
Tiere reichlich füttern, damit sie schnell schwerer werden und bei der Schlachtung viel Fleisch liefern.
Der Bauer mästet die Schweine mit energiereichem Futter.
mästen – mästete – hat gemästet
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Tiere reichlich füttern, damit sie schnell schwerer werden und bei der Schlachtung viel Fleisch liefern.
Der Bauer mästet die Schweine mit energiereichem Futter.

Einem Menschen übermäßig viel zu essen geben. Reflexiv bedeutet es, selbst sehr viel zu essen; diese Verwendung ist meist scherzhaft oder abwertend.
Bei jedem Besuch mästet uns unsere Oma mit Kuchen und Braten.

Sich auf Kosten anderer bereichern oder sich große Vorteile verschaffen. Diese übertragene Verwendung ist abwertend.
Die korrupten Beamten mästeten sich auf Kosten der Bevölkerung.
| ich | mäste |
|---|---|
| du | mästest |
| er/sie/es | mästet |
| wir | mästen |
| ihr | mästet |
| sie | mästen |
| ich | mästete |
|---|---|
| du | mästetest |
| er/sie/es | mästete |
| wir | mästeten |
| ihr | mästetet |
| sie | mästeten |
| ich | habe gemästet |
|---|---|
| du | hast gemästet |
| er/sie/es | hat gemästet |
| wir | haben gemästet |
| ihr | habt gemästet |
| sie | haben gemästet |
| du | mäste! mäst! |
|---|---|
| ihr | mästet! |
| Sie | mästen Sie! |
| ich | hatte gemästet |
|---|---|
| du | hattest gemästet |
| er/sie/es | hatte gemästet |
| wir | hatten gemästet |
| ihr | hattet gemästet |
| sie | hatten gemästet |
| ich | werde mästen |
|---|---|
| du | wirst mästen |
| er/sie/es | wird mästen |
| wir | werden mästen |
| ihr | werdet mästen |
| sie | werden mästen |
| ich | mäste |
|---|---|
| du | mästest |
| er/sie/es | mäste |
| wir | mästen |
| ihr | mästet |
| sie | mästen |
Für die indirekte Rede.
| ich | mästete |
|---|---|
| du | mästetest |
| er/sie/es | mästete |
| wir | mästeten |
| ihr | mästetet |
| sie | mästeten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | mästen |
|---|---|
| mit zu | zu mästen |
| Partizip I | mästend |
| Partizip II | gemästet |
Häufige Verbindungen in der Landwirtschaft sind „Schweine mästen“, „Gänse mästen“ und „Kälber mästen“. Mit „mit“ und Dativ kann man ergänzen, welches Futter verwendet wird.
Auf diesem Hof werden Schweine mit Getreide gemästet.
Bei „jemanden mästen“ steht die Person, die das Essen bekommt, im Akkusativ. Bei „sich mästen“ isst das Subjekt selbst; das Reflexivpronomen richtet sich nach der Person.
Meine Tante mästet mich bei jedem Besuch mit Süßigkeiten.
In den Ferien haben wir uns mit Torten und Pralinen gemästet.
Für die übertragene Bedeutung ist „sich auf Kosten anderer mästen“ eine typische Verbindung. Nach „auf Kosten“ kann ein Genitiv angeben, wer unter der Bereicherung leidet.
Die Firmenchefs mästeten sich auf Kosten der Beschäftigten.