der Magen
Ein inneres Organ im Oberbauch, das die aufgenommene Nahrung verdaut.
Nach dem schweren Essen tut mir der Magen weh.

Magen
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Ein inneres Organ im Oberbauch, das die aufgenommene Nahrung verdaut.
Nach dem schweren Essen tut mir der Magen weh.

Wenn der Magen Schmerzen verursacht, wird die Person, die die Schmerzen hat, oft mit einem Dativpronomen ausgedrückt. Die Struktur lautet dann: 'Mir tut der Magen weh.'
Dem Patienten tat nach der Operation der Magen weh.
Häufige Wendungen im Zusammenhang mit Essen und Trinken sind 'auf nüchternen Magen' (ohne vorher gegessen zu haben), 'ein leerer Magen' oder 'ein voller Magen'.
Man sollte Medikamente nicht auf nüchternen Magen einnehmen.
Der Magen wird oft metaphorisch für Gefühle verwendet. Positive Aufregung beschreibt man mit 'Schmetterlinge im Magen haben', Unwohlsein oder Nervosität mit 'ein flaues Gefühl im Magen haben'.
Vor jeder Prüfung habe ich ein flaues Gefühl im Magen.
In der Redewendung 'jemandem schwer im Magen liegen' ist das Problem das Subjekt des Satzes. Die Person, die sich Sorgen macht, steht im Dativ.
Die Entscheidung, umzuziehen, liegt ihr immer noch schwer im Magen.
„der Bauch“ und „der Magen“ liegen im selben Körperbereich, meinen aber nicht genau dasselbe. „Der Bauch“ ist der äußere und allgemeine Bereich vorne am Körper zwischen Brust und Becken. „Der Magen“ ist ein inneres Organ, das Essen verdaut. Bei Schmerzen sagt man im Alltag oft „Bauchschmerzen“, auch wenn man nicht genau weiß, welches Organ weh tut. „Magenschmerzen“ passt genauer, wenn es wirklich um den Magen geht, zum Beispiel nach schlechtem Essen oder bei Übelkeit. Die Wörter sind verwechselbar, weil beide mit Verdauung und Unwohlsein zu tun haben.

Mein Magen ist heute empfindlich, deshalb esse ich nur Suppe.
Nach dem Sport legte das Kind die Hand auf den Bauch, weil es Schmerzen hatte.