
die Maid
Eine veraltete oder dichterische Bezeichnung für ein junges, unverheiratetes Mädchen oder eine junge Frau.
In alten Märchen rettet der Ritter oft eine holde Maid aus dem Turm.
Maid
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Eine veraltete oder dichterische Bezeichnung für ein junges, unverheiratetes Mädchen oder eine junge Frau.
In alten Märchen rettet der Ritter oft eine holde Maid aus dem Turm.

Eine veraltete Bezeichnung für eine weibliche Hausangestellte oder Dienerin.
Früher half die Maid der Hausherrin bei der täglichen Arbeit im Haushalt.
Dieses Wort ist veraltet und poetisch. Es wird in der modernen Alltagssprache nicht verwendet. Man findet es fast nur in Märchen, Gedichten, historischen Romanen oder Liedern.
Der Dichter schrieb ein Gedicht über eine wunderschöne Maid am See.
Der Kontext verrät die genaue Bedeutung. In Geschichten über Ritter und Prinzessinnen (m01) ist ein junges Mädchen gemeint. In Beschreibungen historischer Haushalte (m02) ist eine Dienerin gemeint.
Der Prinz verliebte sich in die junge Maid.
In der Bedeutung „junge Frau“ ist die Kombination „holde Maid“ eine sehr bekannte und feste Wendung. „Hold“ ist ebenfalls ein veraltetes Wort für „schön“ oder „anmutig“.
Im Märchen wird die holde Maid vom Drachen gefangen gehalten.
Beide Wörter können in historischen Texten eine weibliche Dienstperson bezeichnen. „Magd“ betont eher die dienende, oft körperliche Arbeit auf einem Bauernhof oder in einem Haushalt. „Maid“ ist stärker veraltet oder dichterisch und bezeichnet eine junge Frau oder, seltener, eine Hausangestellte.

Im alten Roman bat die Maid den Burgherrn um Erlaubnis, das Haus zu verlassen.
Die Magd arbeitete auf dem Bauernhof von früh bis spät im Stall und im Haushalt.