das Mandat
Der offizielle Auftrag und die Legitimation, die ein gewählter Abgeordneter von den Wählern erhält, um ihre Interessen in einem Parlament zu vertreten.
Der Politiker hat bei der letzten Wahl ein Direktmandat für den Bundestag errungen.

Mandat
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Der offizielle Auftrag und die Legitimation, die ein gewählter Abgeordneter von den Wählern erhält, um ihre Interessen in einem Parlament zu vertreten.
Der Politiker hat bei der letzten Wahl ein Direktmandat für den Bundestag errungen.

„Mandat“ ist ein formelles Wort aus der Fachsprache und stammt vom lateinischen „mandatum“ (Auftrag). Es wird hauptsächlich in den Bereichen Politik, Recht und Finanzen verwendet.
Ohne ein Mandat des Sicherheitsrates ist der Militäreinsatz völkerrechtswidrig.
Bestimmte Verben werden mit „Mandat“ in mehreren Bedeutungen verwendet. Typisch sind „ein Mandat erteilen“ (geben), „ein Mandat erhalten/erringen“ (bekommen) und „ein Mandat niederlegen“ (aufgeben).
Der Anwalt hat sein Mandat aus persönlichen Gründen niedergelegt.
Im politischen Kontext erkennen Sie diese Bedeutung an Wörtern wie „Wähler“, „Abgeordneter“, „Partei“ oder „Parlament“. Es geht um den Auftrag, Wählerinteressen zu vertreten.
Nach dem schlechten Wahlergebnis verlor die Partei mehrere Mandate.
Im juristischen Kontext erkennen Sie die Bedeutung an Wörtern wie „Anwalt“, „Mandant“ oder „Klient“. Hier ist der Auftrag gemeint, jemanden rechtlich zu vertreten.
Der berühmte Strafverteidiger übernimmt nur selten neue Mandate.
Im finanziellen Kontext erkennen Sie die Bedeutung an Wörtern wie „Konto“, „Bank“, „Lastschrift“ oder „SEPA“. Hier ist die Erlaubnis für eine Abbuchung gemeint.
Bitte erteilen Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat, um die Gebühren abzubuchen.
„das Amt“ und „das Mandat“ können beide mit einer offiziellen politischen Rolle zu tun haben. „das Amt“ meint die Funktion selbst, also die Position mit ihren Aufgaben und Pflichten. „das Mandat“ meint vor allem den Auftrag und die Berechtigung, die eine gewählte Person von den Wählern bekommt, um sie zu vertreten. Man kann die Wörter verwechseln, weil beides offiziell klingt. Einfach gesagt: Ein Amt übt man aus; ein Mandat bekommt man durch Wahl oder Auftrag.

Nach der Wahl nimmt sie ihr Mandat im Parlament an.
Wir wissen, dass dieses Amt viel Verantwortung bedeutet.