
das Amt
Eine öffentliche Behörde oder Dienststelle, die für bestimmte Verwaltungsaufgaben zuständig ist.
Für die Ummeldung deines Wohnsitzes musst du zum Bürgeramt gehen.
Amt
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Eine öffentliche Behörde oder Dienststelle, die für bestimmte Verwaltungsaufgaben zuständig ist.
Für die Ummeldung deines Wohnsitzes musst du zum Bürgeramt gehen.

Eine offizielle, meist öffentliche Position oder Funktion mit bestimmten Pflichten und Befugnissen.
Sie wurde für vier Jahre in das Amt der Schatzmeisterin gewählt.

Die Zeitspanne, in der eine Person eine offizielle Position innehat; die Amtszeit.
Während seines Amtes als Direktor hat er die Schule modernisiert.

Ein feierlicher Gottesdienst in der katholischen Kirche.
Der Bischof zelebrierte das feierliche Amt im Dom.
In der Bedeutung „Behörde“ ist „Amt“ ein sehr häufiger Bestandteil von zusammengesetzten Nomen. Diese benennen oft die spezifische Aufgabe der Behörde, zum Beispiel Finanzamt, Gesundheitsamt oder Bürgeramt.
Für die Steuererklärung ist das Finanzamt zuständig.
Wenn man über eine Behörde spricht, verwendet man bestimmte Präpositionen: Man geht „zum Amt“ (Akkusativ, Richtung) und ist dann „auf dem Amt“ (Dativ, Ort).
Ich muss morgen zum Amt, um meinen Pass zu beantragen.
Wenn „Amt“ eine Funktion oder Position bedeutet, wird es oft mit formellen Verben kombiniert. Typische Wendungen sind „ein Amt antreten“ (beginnen), „ein Amt innehaben“ (haben) oder „von einem Amt zurücktreten“ (beenden).
Der Politiker trat nach dem Skandal von seinem Amt zurück.
Die Bedeutung „Amtszeit“ erkennt man oft an zeitlichen Angaben. Wenn von „während seines Amtes“ oder „nach ihrem Amt“ die Rede ist, ist die Zeitspanne gemeint, nicht die Position selbst.
Nach seinem Amt als Kanzler schrieb er seine Memoiren.
Die religiöse Bedeutung von „Amt“ ist selten und wird fast nur im katholischen Kontext verwendet. Man erkennt sie an Wörtern wie „Kirche“, „Bischof“, „Priester“ oder „Gottesdienst“.
Der Priester hielt ein feierliches Amt in der voll besetzten Kirche.
Eine Stelle und ein Amt können beide eine berufliche Funktion bezeichnen. Stelle betont vor allem den konkreten Arbeitsplatz oder die Beschäftigung, Amt dagegen eine formelle Funktion mit bestimmten Pflichten und Befugnissen. Für eine gewöhnliche Anstellung passt Stelle, für eine offizielle Funktion eher Amt.

Nach der Wahl übernahm sie das Amt der Bürgermeisterin.
Nach dem Studium fand sie eine Stelle in einem privaten Unternehmen.