mangeln an
In unzureichender Menge vorhanden sein; fehlen. Meist wird die unpersönliche Konstruktion „es mangelt an etwas“ (Dativ) verwendet.
In diesem Projekt mangelt es an Geld und qualifiziertem Personal.

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In unzureichender Menge vorhanden sein; fehlen. Meist wird die unpersönliche Konstruktion „es mangelt an etwas“ (Dativ) verwendet.
In diesem Projekt mangelt es an Geld und qualifiziertem Personal.

Dieses Verb wird fast immer in der unpersönlichen Form „es mangelt an ...“ verwendet. Das, was fehlt, steht nach der Präposition „an“ im Dativ.
Dem Team mangelt es an Erfahrung für solch ein großes Projekt.
Wenn man angeben möchte, wem etwas fehlt, steht diese Person oder Gruppe im Dativ. Die Struktur lautet dann: „Es mangelt jemandem (Dativ) an etwas (Dativ)“.
Mir mangelt es an Zeit, um all meine Hobbys auszuüben.
Das Verb „mangeln“ gehört zum Nomen „der Mangel“. Beide drücken aus, dass etwas nicht in ausreichender Menge vorhanden ist.
Wegen des Mangels an Fachkräften finden viele Firmen keine Mitarbeiter.
Die Konstruktion „es mangelt an“ gehört eher zum formellen oder schriftlichen Sprachgebrauch. Sie klingt oft gehobener als einfachere Formulierungen.
In der offiziellen Begründung hieß es, es mangele an finanziellen Mitteln.
„fehlen“ und „mangeln“ können beide bedeuten, dass etwas nicht oder nicht genug vorhanden ist. „fehlen“ ist im Alltag sehr häufig und direkt: „Uns fehlt Zeit.“ „mangeln“ klingt etwas formeller und steht oft in der Form „es mangelt an“ mit Dativ: „Es mangelt an Zeit.“ Lernende können die Wörter verwechseln, weil die Bedeutung fast gleich ist. Wichtig ist die Grammatik: Bei „fehlen“ kann die fehlende Sache Subjekt sein; bei „mangeln“ benutzt man sehr oft „es“ als unpersönliches Subjekt.

In dem kleinen Team mangelt es an Erfahrung.
Beim Packen fehlt mir noch ein warmer Pullover.