die Miene
Der Gesichtsausdruck einer Person, der ihre momentane Stimmung, Gefühle oder Gedanken widerspiegelt.
An seiner finsteren Miene erkannte ich sofort, dass etwas nicht stimmte.

Miene
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Der Gesichtsausdruck einer Person, der ihre momentane Stimmung, Gefühle oder Gedanken widerspiegelt.
An seiner finsteren Miene erkannte ich sofort, dass etwas nicht stimmte.

Das Wort „Miene“ wird oft mit dem Verb „verziehen“ benutzt. „Keine Miene verziehen“ bedeutet, äußerlich keine Reaktion zu zeigen. „Eine Miene verziehen“ beschreibt eine kurze, oft unwillkürliche Veränderung des Gesichtsausdrucks.
Obwohl er überrascht war, verzog er keine Miene.
Um eine Stimmung zu beschreiben, wird „Miene“ häufig mit Adjektiven kombiniert. Typische Beispiele sind „eine ernste Miene“, „eine finstere Miene“, „eine freundliche Miene“ oder „eine versteinerte Miene“.
Der Chef betrat den Raum mit ernster Miene.
Das Wort „Miene“ gehört eher zur Schriftsprache oder einem gehobenen Stil. Es wird oft verwendet, um die innere Haltung einer Person durch ihren Gesichtsausdruck zu beschreiben.
Der Angeklagte hörte das Urteil mit unbewegter Miene an.
Der Ausdruck „gute Miene zum bösen Spiel machen“ ist eine feste Redewendung, deren Teile nicht verändert werden können. Sie beschreibt, dass man eine negative Situation äußerlich gelassen hinnimmt.
Obwohl er die Aufgabe nicht mochte, machte er gute Miene zum bösen Spiel.
„der Blick“ und „die Miene“ können beide zeigen, wie sich jemand fühlt. „der Blick“ bezieht sich dabei stärker auf die Augen oder darauf, wie jemand schaut. „die Miene“ meint den ganzen Gesichtsausdruck, also zum Beispiel Mund, Stirn und Augen zusammen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides Gefühle im Gesicht sichtbar machen kann. Wenn die Augen wichtig sind, passt „Blick“ besser. Wenn der gesamte Ausdruck im Gesicht gemeint ist, ist „Miene“ genauer.

Nach dem Telefonat macht sie eine ernste Miene.
Eriks Blick verrät sofort, dass er mit der Entscheidung nicht zufrieden ist.