mitbestimmen
An einem Entscheidungsprozess teilhaben und Einfluss auf das Ergebnis nehmen; ein Mitspracherecht haben.
Die Studierenden fordern, bei der Gestaltung des neuen Lehrplans mitbestimmen zu dürfen.

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An einem Entscheidungsprozess teilhaben und Einfluss auf das Ergebnis nehmen; ein Mitspracherecht haben.
Die Studierenden fordern, bei der Gestaltung des neuen Lehrplans mitbestimmen zu dürfen.

„Mitbestimmen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „mit-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
In unserem Team bestimmen alle Mitarbeiter mit.
Das Verb besteht aus der Vorsilbe „mit-“ und dem Verb „bestimmen“ (entscheiden). Die Vorsilbe „mit-“ drückt aus, dass man etwas gemeinsam mit anderen tut. „Mitbestimmen“ bedeutet also, an einer Entscheidung teilzuhaben.
Die Angestellten wollen über ihre Arbeitszeiten mitbestimmen.
Um zu sagen, worüber man mitbestimmt, wird häufig die Präposition „bei“ mit dem Dativ verwendet. Dieses Muster lautet: bei etwas (Dativ) mitbestimmen.
Die Eltern möchten bei der Auswahl der Schulbücher mitbestimmen.
„entscheiden“ und „mitbestimmen“ gehören beide zu Situationen, in denen ein Ergebnis festgelegt wird. „entscheiden“ bedeutet, dass jemand die Wahl trifft oder die endgültige Festlegung macht. „mitbestimmen“ bedeutet, dass jemand daran beteiligt ist und Einfluss hat, aber nicht unbedingt allein entscheidet. Die Wörter sind verwechselbar, weil eine Person beim Mitbestimmen auch an einer Entscheidung beteiligt ist. Der Unterschied ist: Wer entscheidet, hat die Entscheidungsmacht; wer mitbestimmt, hat ein Mitspracherecht.

Im Kurs dürfen die Teilnehmer mitbestimmen, welche Themen sie wiederholen.
Der Fahrer hat entschieden, vor dem Termin noch eine Pause zu machen.