Eine standardisierte, oft austauschbare Baueinheit, die als Teil eines größeren Systems fungiert. Der Begriff wird in Technik, Bauwesen, Softwareentwicklung und Möbeldesign verwendet.
beispiel
Das Bücherregal besteht aus drei einzelnen Modulen, die man beliebig anordnen kann.
Tipps
Das Kernkonzept
Egal in welchem Kontext, ein „Modul“ ist immer eine standardisierte, in sich geschlossene Einheit, die Teil eines größeren Systems ist. Diese Grundidee verbindet alle Bedeutungen, vom Möbelstück über den Universitätskurs bis zum Raumschiffteil.
BEISPIEL
Unser Softwaresystem ist aus verschiedenen Modulen aufgebaut.
Typische Verbindungen
Im universitären Kontext wird „Modul“ mit bestimmten Verben verwendet. Man „belegt“ ein Modul, um daran teilzunehmen, und man „schließt“ es mit einer Prüfung „ab“, um es zu bestehen.
BEISPIEL
Im nächsten Semester muss ich drei neue Module belegen.
Kontexthinweis
Den richtigen Kontext erkennen Sie an den Begleitwörtern. Begriffe wie „Studium“, „Kurs“ oder „belegen“ deuten auf die Universität hin. Wörter wie „Regal“, „Software“ oder „System“ verweisen auf die technische Baueinheit.
BEISPIEL
Für dieses Modul gibt es 10 Leistungspunkte.
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Modul vs Kurs
„der Kurs“ und „das Modul“ können beide eine Lehreinheit meinen. „Kurs“ benutzt man sehr allgemein für Unterricht zu einem Thema, zum Beispiel an einer Sprachschule, Volkshochschule oder auch online. „Modul“ passt besonders im Studium oder in einer Ausbildung, wenn die Lehre in feste, abgeschlossene Teile gegliedert ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Modul oft wie ein Kurs wirkt. Praktisch gilt: Wenn du allgemein Unterricht meinst, ist „Kurs“ meist natürlicher. Wenn du über einen festen Teil eines Studienprogramms sprichst, passt „Modul“ genauer.
Modul
Im ersten Semester muss Lisa das Modul zur Einführung in die Psychologie belegen.
Kurs
Nach der Arbeit besucht Mehmet einen Kurs für Deutsch.