
die Macht
Die Fähigkeit oder Befugnis, auf andere Personen, Gruppen oder Ereignisse Einfluss zu nehmen, sie zu kontrollieren oder über sie zu bestimmen.
Der Vorstand hat die Macht, über die Zukunft des Unternehmens zu entscheiden.
Macht
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Die Fähigkeit oder Befugnis, auf andere Personen, Gruppen oder Ereignisse Einfluss zu nehmen, sie zu kontrollieren oder über sie zu bestimmen.
Der Vorstand hat die Macht, über die Zukunft des Unternehmens zu entscheiden.

Ein Staat oder eine Organisation mit großem politischem, wirtschaftlichem oder militärischem Einfluss.
Im 19. Jahrhundert war Großbritannien eine führende Seemacht.

Die politische Führung und Kontrolle in einem Staat übernehmen.
Die Partei versuchte mit allen Mitteln, bei der nächsten Wahl an die Macht zu kommen.

Eine übergeordnete, oft als übernatürlich oder schicksalhaft empfundene Kraft.
Die alten Seefahrer fürchteten die unberechenbaren Mächte des Ozeans.

Innerhalb der Möglichkeiten oder der Befugnis von jemandem liegen.
Ich würde Ihnen gerne eine Ausnahme gewähren, aber das steht leider nicht in meiner Macht.
Das Nomen „Macht“ ist eng mit dem Verb „machen“ verwandt. Es beschreibt die Fähigkeit, Dinge zu bewirken oder zu „machen“ und Einfluss auszuüben.
Ein Diktator kann machen, was er will, denn er hat die absolute Macht.
Die Präpositionen „an die“ und „an der“ haben unterschiedliche Bedeutungen. „An die Macht kommen“ (Akkusativ) beschreibt den Prozess der Machtübernahme, während „an der Macht sein“ (Dativ) den Zustand beschreibt, die Macht zu besitzen.
Die Oppositionspartei hofft, bei der nächsten Wahl an die Macht zu kommen.
Im Zusammenhang mit Einfluss und Kontrolle wird „Macht“ oft mit bestimmten Verben kombiniert. Häufige Wendungen sind „Macht ausüben“, „Macht missbrauchen“, „die Macht ergreifen“ oder „die Macht verlieren“.
Manche Politiker missbrauchen ihre Macht für persönliche Vorteile.
„Macht“ ist oft der zweite Teil eines zusammengesetzten Wortes, um eine einflussreiche Nation oder Organisation zu beschreiben. Typische Beispiele sind „Weltmacht“, „Wirtschaftsmacht“, „Atommacht“ oder „Seemacht“.
China hat sich zu einer globalen Wirtschaftsmacht entwickelt.
Im Plural („die Mächte“) bezieht sich das Wort oft auf abstrakte, übernatürliche oder schicksalhafte Kräfte. Typische Kombinationen sind „höhere Mächte“ oder „finstere Mächte“.
Er glaubte, dass höhere Mächte sein Schicksal lenken.
Die Redewendung „in jemandes Macht stehen“ ist eher formell. Die Struktur lautet: „Es steht in [Possessivpronomen] Macht, etwas zu tun“.
Es steht nicht in meiner Macht, die Regeln für Sie zu ändern.
Kraft und Macht können einen Einfluss auf Menschen oder Ereignisse bezeichnen. Kraft beschreibt dabei eine wirksame Energie, ohne Kontrolle vorauszusetzen; Macht betont eher die Möglichkeit, andere zu beeinflussen oder zu bestimmen. Bei Worten oder Ideen passt Kraft, bei Kontrolle über andere eher Macht.

Die Ärztin hatte die Macht, über die Behandlung des Patienten zu bestimmen.
Die Worte der Ärztin hatten die Kraft, den Patienten wieder zuversichtlich zu machen.