der Monolog
Ein Selbstgespräch oder eine längere Rede einer einzelnen Figur in einem Theaterstück, Film oder literarischen Werk, oft um Gedanken und Gefühle auszudrücken.
Hamlets berühmter Monolog „Sein oder Nichtsein“ ist ein Höhepunkt des Stücks.

Monolog
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Ein Selbstgespräch oder eine längere Rede einer einzelnen Figur in einem Theaterstück, Film oder literarischen Werk, oft um Gedanken und Gefühle auszudrücken.
Hamlets berühmter Monolog „Sein oder Nichtsein“ ist ein Höhepunkt des Stücks.

Das Wort setzt sich aus den griechischen Teilen „mono-“ (allein, einzeln) und „-log“ (Rede, Wort) zusammen. Ein Monolog ist also wörtlich eine „Allein-Rede“.
Im Dialog sprechen zwei Personen, im Monolog nur eine.
Häufige Verben, die mit „Monolog“ verwendet werden, sind „halten“ oder „führen“. Man kann auch sagen, dass jemand „in einen Monolog verfällt“.
Der Professor hielt einen langen Monolog über die Geschichte der Philosophie.
Im Theater ist ein Monolog ein bewusstes Stilmittel. Im Alltag beschreibt das Wort oft abwertend ein langes, einseitiges Gespräch, bei dem eine Person die anderen nicht zu Wort kommen lässt.
Die Figur drückt ihre Verzweiflung in einem dramatischen Monolog aus.
„die Rede“ und „der Monolog“ haben beide mit längerem Sprechen einer Person zu tun. Eine „Rede“ ist normalerweise an ein Publikum gerichtet und hat oft einen klaren Anlass, zum Beispiel eine Feier, eine Versammlung oder einen Vortrag. Ein „Monolog“ bedeutet, dass nur eine Person lange spricht. Das kann in Theater und Film ein Selbstgespräch sein, oder im Alltag eine lange Rede, bei der andere kaum etwas sagen können. Die Wörter können verwechselt werden, weil in beiden Fällen eine Person viel spricht. Der Unterschied ist: „Rede“ betont die Ansprache an andere, „Monolog“ betont das einseitige Sprechen.

Im Bus erzählte der Mann so lange, dass das Gespräch wie ein Monolog wirkte.
Vor dem Konzert begrüßte die Direktorin die Gäste mit einer kurzen Rede.