
der Monolog
Ein Selbstgespräch oder eine längere Rede einer einzelnen Figur in einem Theaterstück, Film oder literarischen Werk, oft um Gedanken und Gefühle auszudrücken.
Hamlets berühmter Monolog „Sein oder Nichtsein“ ist ein Höhepunkt des Stücks.
Monolog
Loading your saved state.

Ein Selbstgespräch oder eine längere Rede einer einzelnen Figur in einem Theaterstück, Film oder literarischen Werk, oft um Gedanken und Gefühle auszudrücken.
Hamlets berühmter Monolog „Sein oder Nichtsein“ ist ein Höhepunkt des Stücks.

Eine lange, ununterbrochene Rede einer Person in einem Gespräch, bei der andere Anwesende kaum zu Wort kommen.
Nachdem er eine halbe Stunde lang einen Monolog über seine Arbeit gehalten hatte, verließ ich die Party.
Das Wort setzt sich aus den griechischen Teilen „mono-“ (allein, einzeln) und „-log“ (Rede, Wort) zusammen. Ein Monolog ist also wörtlich eine „Allein-Rede“.
Im Dialog sprechen zwei Personen, im Monolog nur eine.
Häufige Verben, die mit „Monolog“ verwendet werden, sind „halten“ oder „führen“. Man kann auch sagen, dass jemand „in einen Monolog verfällt“.
Der Professor hielt einen langen Monolog über die Geschichte der Philosophie.
Im Theater ist ein Monolog ein bewusstes Stilmittel. Im Alltag beschreibt das Wort oft abwertend ein langes, einseitiges Gespräch, bei dem eine Person die anderen nicht zu Wort kommen lässt.
Die Figur drückt ihre Verzweiflung in einem dramatischen Monolog aus.
Rede und Monolog können längere Beiträge einer einzelnen Person bezeichnen. Eine Rede richtet sich als Vortrag oder Ansprache an eine Gruppe. Bei einem Monolog spricht eine Person dagegen lange ohne echten Austausch, sodass andere kaum zu Wort kommen.

Im anschließenden Gespräch hielt die Chefin einen langen Monolog, sodass das Team kaum zu Wort kam.
Die Chefin hielt vor dem Team eine Rede über die neuen Ziele.