
der Morast
Ein sumpfiger, sehr nasser und schlammiger Boden, in dem man leicht einsinken kann.
Nach dem starken Regen war der Weg voller Morast.
Morast
der Morast, die Moraste
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Ein sumpfiger, sehr nasser und schlammiger Boden, in dem man leicht einsinken kann.
Nach dem starken Regen war der Weg voller Morast.

Ein Zustand moralischer Verkommenheit, in dem sich viel Schlechtes wie Korruption, Betrug und Lügen angesammelt hat.
Der Journalist deckte den politischen Morast hinter dem Skandal auf.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Moraste |
| Genitiv | des Morasts |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Morast | die Moraste die Moräste |
| Akkusativ | den Morast | die Moraste die Moräste |
| Dativ | dem Morast | den Morasten den Morästen |
| Genitiv | des Morasts des Morastes | der Moraste der Moräste |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Häufige Verbindungen sind „im Morast versinken“, „im Morast stecken bleiben“ und „sich aus dem Morast ziehen“. Dabei steht „im Morast“ für die Umgebung und „aus dem Morast“ für die Bewegung heraus.
Unser Wagen blieb auf dem Waldweg im Morast stecken.
Das Pferd konnte sich mit großer Mühe aus dem Morast ziehen.
Mit „Morast aus“ und einem oder mehreren abstrakten Nomen kann man beschreiben, welche Probleme miteinander verbunden sind. Typisch sind dabei Begriffe wie „Korruption“, „Lügen“ oder „Betrug“.
Die Untersuchung brachte einen Morast aus Korruption und Betrug ans Licht.
Die übertragene Verwendung von „Morast“ ist deutlich abwertend und wirkt oft dramatisch. Sie begegnet besonders in journalistischen Texten und politischen Kommentaren und zeigt eine starke negative Bewertung.
In ihrem Kommentar warf die Autorin der Parteiführung vor, immer tiefer im politischen Morast zu versinken.