mündlich
Durch Sprechen erfolgend; nicht schriftlich, sondern mit dem Mund ausgedrückt oder übermittelt.
Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

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Durch Sprechen erfolgend; nicht schriftlich, sondern mit dem Mund ausgedrückt oder übermittelt.
Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Das Wort „mündlich“ leitet sich direkt von „der Mund“ ab. Die Endung „-lich“ verwandelt das Nomen in ein Adjektiv und bedeutet so viel wie „in der Art eines Mundes“, also gesprochen.
Wir haben eine mündliche Abmachung getroffen.
„Mündlich“ wird sehr oft in festen Kombinationen verwendet, besonders im Bildungs- und Rechtswesen. Typisch sind „mündliche Prüfung“, „mündliche Zusage“, „mündliche Vereinbarung“ oder „mündlicher Vertrag“.
Eine mündliche Zusage ist zwar nett, aber ich hätte lieber etwas Schriftliches.
„Mündlich“ kann auch als Adverb verwendet werden, um ein Verb zu beschreiben. Es antwortet dann auf die Frage „Wie?“. Oft steht es bei Verben der Kommunikation.
Bitte teilen Sie mir Ihre Entscheidung mündlich mit.
„persönlich“ und „mündlich“ können beide bei Gesprächen und Informationen wichtig sein. „Persönlich“ beschreibt, dass jemand selbst da ist oder etwas selbst erledigt, oft direkt vor Ort. „Mündlich“ beschreibt, dass etwas gesprochen und nicht schriftlich mitgeteilt wird. Die Wörter werden leicht verwechselt, weil ein persönliches Gespräch oft auch mündlich ist. Aber mündlich kann auch am Telefon oder in einer Sprachnachricht sein. Persönlich betont die direkte Anwesenheit; mündlich betont die Form des Sprechens.

Die Zusage war nur mündlich, deshalb bittet Tom um eine schriftliche Bestätigung.
Im Rathaus muss man den Antrag persönlich abgeben.