umgangssprachlich
Bezieht sich auf die Sprache, die im alltäglichen, informellen Gespräch verwendet wird, im Gegensatz zur formellen Schriftsprache oder Fachsprache.
Der Ausdruck 'keinen Bock haben' ist umgangssprachlich.

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Bezieht sich auf die Sprache, die im alltäglichen, informellen Gespräch verwendet wird, im Gegensatz zur formellen Schriftsprache oder Fachsprache.
Der Ausdruck 'keinen Bock haben' ist umgangssprachlich.

Das Wort setzt sich zusammen aus „Umgang“ und „sprachlich“. Es beschreibt also wörtlich etwas, das zur Sprache des täglichen Umgangs gehört. Das „s“ in der Mitte ist ein Fugen-s, das die beiden Wortteile verbindet.
Viele Wörterbücher markieren, ob ein Wort umgangssprachlich ist.
Dieses Adjektiv wird fast ausschließlich verwendet, um über Sprache selbst zu sprechen. Man beschreibt damit Wörter, Ausdrücke oder einen ganzen Stil als informell.
Das Wort „krass“ ist ein sehr umgangssprachlicher Ausdruck.
Häufige Kombinationen sind „ein umgangssprachlicher Ausdruck“, „eine umgangssprachliche Wendung“ oder „ein umgangssprachliches Wort“. Es wird auch oft in der Struktur „umgangssprachlich für ...“ benutzt.
„Glotze“ ist umgangssprachlich für „Fernseher“.
„gewählt“ und „umgangssprachlich“ stehen bei Sprache oft im Gegensatz. „gewählt“ meint eine gepflegte, feine und eher formelle Ausdrucksweise. „umgangssprachlich“ meint die Sprache, die man im Alltag mit Freunden, Familie oder Kollegen benutzt. Sie ist lockerer und oft weniger offiziell. In einer Rede, Bewerbung oder offiziellen E-Mail passt „gewählt“ eher. Im normalen Gespräch klingt „umgangssprachlich“ natürlicher.

Im Chat schreibt Tom oft umgangssprachliche Sätze.
Bei der Feier bedankte sie sich mit gewählten Worten bei allen Gästen.