nachholen
Etwas, das man versäumt oder verpasst hat, zu einem späteren Zeitpunkt erledigen, erleben oder ausgleichen.
Da er krank war, muss er die Klassenarbeit nächste Woche nachholen.

Loading your saved state.
Etwas, das man versäumt oder verpasst hat, zu einem späteren Zeitpunkt erledigen, erleben oder ausgleichen.
Da er krank war, muss er die Klassenarbeit nächste Woche nachholen.

„Nachholen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „nach-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Ich hole den verpassten Unterrichtsstoff am Wochenende nach.
Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „nach-“ (später, hinterher) und „holen“ zusammen. Die Bedeutung ist also logisch: Man „holt“ etwas, das man verpasst hat, zu einem späteren Zeitpunkt.
Wir müssen unser Treffen unbedingt bald nachholen.
Man kann viele verschiedene Dinge nachholen. Häufige Kombinationen sind: „Schlaf nachholen“, „eine Prüfung nachholen“, „einen Termin nachholen“, „den Urlaub nachholen“ oder „Hausaufgaben nachholen“.
Nach der anstrengenden Woche muss ich am Wochenende dringend Schlaf nachholen.
„verpassen“ und „nachholen“ stehen in einem klaren zeitlichen Gegensatz. „verpassen“ benutzt man, wenn man etwas nicht rechtzeitig erlebt, erreicht oder erledigt. „nachholen“ benutzt man danach, wenn man das Versäumte später doch noch macht oder ausgleicht. Verwechseln kann man die Wörter, weil sie oft über dieselbe Sache sprechen: Man verpasst zum Beispiel eine Stunde und holt sie später nach. Merksatz: Erst verpasst man etwas, dann kann man es nachholen.

Der Gast hat die Sendung verpasst, aber er holt sie am Abend nach.
Am Montag verpasst du in der Schule den Film über den Wald.