Ein Text am Ende eines Buches, der oft von einer anderen Person als dem Autor verfasst ist und das Werk kommentiert, kontextualisiert oder interpretiert.
beispiel
Das Nachwort des Literaturkritikers half mir, die historischen Bezüge des Romans besser zu verstehen.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „nach-“ und „Wort“ zusammen. Es bezeichnet also wörtlich einen Text, der „nach“ dem eigentlichen Haupttext eines Buches kommt.
BEISPIEL
Das Nachwort gibt oft interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Werkes.
Typische Verbindungen
Häufige Formulierungen sind „ein Nachwort verfassen“, „ein Nachwort lesen“ oder „etwas im Nachwort erklären“. Oft wird auch genannt, wer es geschrieben hat, z.B. „das Nachwort des Herausgebers“.
BEISPIEL
Ein bekannter Historiker hat das Nachwort für die Neuauflage geschrieben.
Kontext: Bücher
Der Begriff „Nachwort“ wird fast ausschließlich im Zusammenhang mit Büchern und literarischen Werken verwendet. Es ist der abschließende Teil eines Buches.
BEISPIEL
Am Ende des Romans fand ich ein sehr erhellendes Nachwort.
Vergleichen mit
antonym · confusable
Nachwort vs Einleitung
„Einleitung“ und „Nachwort“ gehören beide zu Texten oder Büchern, stehen aber an entgegengesetzten Stellen. Die „Einleitung“ steht am Anfang und führt in das Thema ein. Das „Nachwort“ steht am Ende eines Buches und kommentiert oder erklärt das Werk oft noch einmal aus einer späteren Sicht. Verwechseln kann man sie, weil beide nicht unbedingt zum Hauptteil gehören. Die einfache Orientierung ist: Die Einleitung bereitet das Lesen vor, das Nachwort kommt nach dem Lesen.
Nachwort
Im Nachwort beschreibt die Herausgeberin, warum der Roman heute noch wichtig ist.
Einleitung
Vor dem Hauptteil erklärt die Einleitung, worum es in dem Buch geht.