Ein Nachwort oder Schlusswort in einem literarischen Werk, einem Theaterstück oder einem Film, das nach dem eigentlichen Ende der Handlung stattfindet. Der Epilog gibt oft einen Ausblick auf das weitere Schicksal der Charaktere oder reflektiert die Ereignisse der Geschichte.
beispiel
Im Epilog des Romans erfährt der Leser, dass die Hauptfiguren viele Jahre später geheiratet haben.
Tipps
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„Epilog“ ist ein Fachbegriff aus der Literatur-, Theater- und Filmwissenschaft. Man verwendet ihn, wenn man über die Struktur einer Geschichte spricht.
BEISPIEL
In der Literaturanalyse besprachen wir die Funktion des Epilogs.
Typische Verwendung
Ein Epilog wird oft mit der Präposition „in“ eingeleitet, um zu beschreiben, was in diesem Schlussteil passiert. Typische Formulierungen sind „Im Epilog wird gezeigt...“ oder „Im Epilog erfahren wir...“.
BEISPIEL
Im Epilog des Films sieht man die Hauptfigur als alten Mann.
Kontexthinweis
Ein typisches Merkmal eines Epilogs ist ein großer Zeitsprung nach dem Ende der Haupthandlung. Achte auf Formulierungen wie „Zehn Jahre später...“, die oft einen Epilog einleiten.
BEISPIEL
Der Epilog beginnt mit den Worten: „Zwanzig Jahre später trafen sie sich zufällig wieder.“
Vergleichen mit
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Epilog vs Vorwort
„das Vorwort“ und „der Epilog“ gehören beide nicht direkt zur eigentlichen Hauptgeschichte oder zum Haupttext. Der wichtigste Unterschied ist die Stelle im Werk. Das Vorwort steht am Anfang und bereitet den Leser auf das Buch oder Thema vor. Der Epilog steht nach dem Ende der Handlung, besonders in Romanen, Theaterstücken oder Filmen, und zeigt oft, was später mit den Figuren passiert. Verwechseln kann man sie, weil beide zusätzliche Texte rund um ein Werk sind. Merke: „Vorwort“ vor dem Text, „Epilog“ nach der Geschichte.
Epilog
Der Epilog zeigt, wie das Leben der Hauptfigur zehn Jahre später aussieht.
Vorwort
Vor dem ersten Kapitel liest Maria das Vorwort des Autors.