Eine wissenschaftlich beschriebene, universell gültige Regelmäßigkeit in der Natur, die unter gleichen Bedingungen immer eintritt. Beispiele sind physikalische oder chemische Gesetze.
beispiel
Die Schwerkraft ist ein fundamentales Naturgesetz, das für alle Objekte gilt.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist aus „die Natur“ und „das Gesetz“ zusammengesetzt. Das „s“ dazwischen ist ein Fugen-s, das die beiden Wörter verbindet und die Aussprache erleichtert.
BEISPIEL
Die Thermodynamik beschreibt grundlegende Naturgesetze.
Typische Verbindungen
Im wissenschaftlichen Kontext wird „Naturgesetz“ oft mit Verben wie „entdecken“, „beschreiben“, „formulieren“ oder „gelten“ verwendet. Häufige Adjektive sind „physikalisch“, „biologisch“ oder „fundamental“.
BEISPIEL
Newton formulierte die fundamentalen Naturgesetze der Mechanik.
Feste Wendung
In der übertragenen Bedeutung wird oft die feste Wendung „Es ist ein (ungeschriebenes) Naturgesetz, dass ...“ verwendet. Damit wird eine Regel des Alltags als unausweichlich beschrieben.
BEISPIEL
Es ist anscheinend ein Naturgesetz, dass die Kassenschlange, in der man steht, immer die langsamste ist.
Vergleichen mit
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Naturgesetz vs Gesetz
„das Gesetz“ und „das Naturgesetz“ können beide eine allgemeine Regelmäßigkeit meinen, besonders in Wissenschaft und Natur. „Gesetz“ ist dabei weiter: Es kann auch eine staatliche Regel oder ein allgemeines Prinzip sein. „Naturgesetz“ meint genauer eine Regel, die in der Natur immer gleich wirkt, zum Beispiel in der Physik oder Chemie. Im übertragenen Sinn kann „Naturgesetz“ auch etwas meinen, das fast unausweichlich wirkt. Verwechslungsgefahr gibt es, weil man in der Wissenschaft oft kurz „Gesetz“ sagt. Wenn klar Natur oder Physik gemeint ist, ist „Naturgesetz“ genauer.
Naturgesetz
Dass Wasser bei Kälte gefriert, folgt einem Naturgesetz.
Gesetz
Im Physikunterricht lernen wir ein Gesetz über Bewegung und Kraft.