nützen
Einen Vorteil oder Nutzen bringen; hilfreich oder vorteilhaft sein.
Eine dicke Jacke nützt bei diesem kalten Wetter sehr.

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Einen Vorteil oder Nutzen bringen; hilfreich oder vorteilhaft sein.
Eine dicke Jacke nützt bei diesem kalten Wetter sehr.

Wenn „nützen“ „hilfreich sein“ bedeutet, steht die Person, die den Vorteil hat, im Dativ. Das, was nützlich ist, ist das Subjekt des Satzes.
Dein Ratschlag hat mir sehr genützt.
Die unpersönliche Wendung „es nützt nichts“ ist sehr gebräuchlich. Sie drückt aus, dass eine Handlung sinnlos ist oder nicht zum gewünschten Ergebnis führt.
Es nützt nichts, wir müssen die ganze Arbeit noch einmal machen.
Der Ausdruck „Was nützt es...?“ leitet eine rhetorische Frage ein, um die Nutzlosigkeit von etwas zu betonen. Oft folgt ein „wenn“-Satz, der die Einschränkung beschreibt.
Was nützt das teuerste Fahrrad, wenn man es nie fährt?
„bringen“ und „nützen“ können sich beide auf ein positives Ergebnis beziehen. „bringen“ sagt allgemein, dass etwas ein Ergebnis oder eine Folge verursacht. Man fragt zum Beispiel: „Was bringt das?“ „nützen“ ist genauer: Etwas hilft jemandem oder hat einen Vorteil. Die Wörter können verwechselt werden, weil „Das bringt etwas“ und „Das nützt etwas“ ähnlich wirken. „bringen“ ist aber breiter und kann auch neutrale oder negative Folgen haben. „nützen“ passt besonders, wenn man sagen will, dass etwas hilfreich oder sinnvoll ist.

Was nützt ein schneller Plan, wenn ihn niemand versteht?
Mehr Übung bringt dir sicher bessere Ergebnisse in der Prüfung.