
oh
Ausruf, der je nach Situation Überraschung, Erstaunen, Erkenntnis oder eine plötzliche Reaktion ausdrückt.
Oh, das habe ich ganz vergessen!
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Ausruf, der je nach Situation Überraschung, Erstaunen, Erkenntnis oder eine plötzliche Reaktion ausdrückt.
Oh, das habe ich ganz vergessen!

Ausruf, mit dem man Bedauern, Enttäuschung oder Mitgefühl ausdrückt.
Oh, das tut mir leid zu hören.

Ausruf, mit dem man eine Anrede, Bitte oder Aufforderung einleitet und ihr Nachdruck oder einen gefühlsmäßigen Ton gibt.
Oh, bitte hilf mir schnell!

Ausruf, der Sorge, Zweifel oder eine drohende Schwierigkeit ausdrückt.
Oh oh, das sieht gar nicht gut aus.
„Oh“ steht häufig allein oder am Satzanfang und wird dann meist durch ein Komma vom folgenden Satz getrennt. Als alleinstehender Ausruf kann es auch mit einem Ausrufezeichen stehen.
Oh, jetzt verstehe ich den Zusammenhang.
Oh! Das war knapp.
Bei einer plötzlichen Erkenntnis steht „oh“ oft zusammen mit Wörtern wie „jetzt“, „also“ oder „stimmt“. Die nachfolgende Aussage erklärt, was die sprechende Person gerade bemerkt hat.
Oh, jetzt weiß ich wieder, wo ich den Schlüssel hingelegt habe.
Vor einer Bitte kann „oh“ den emotionalen Ton verstärken. Steht danach eine direkte Anrede, wird diese durch Kommas abgetrennt.
Oh, Lara, kannst du mir bitte kurz helfen?
Die Wiederholung „oh oh“ bildet einen festen Ausruf für eine sich abzeichnende Schwierigkeit. Sie steht häufig am Anfang einer Äußerung und wird meist durch ein Komma vom folgenden Satz getrennt.
Oh oh, ich glaube, wir haben den falschen Zug genommen.