Ein Vorzeichen oder ein Ereignis, von dem man glaubt, dass es die Zukunft vorhersagt. Es kann sowohl als gutes als auch als schlechtes Omen gedeutet werden.
beispiel
Der plötzliche Regenbogen nach dem Sturm wurde als gutes Omen für die Hochzeit gewertet.
Tipps
Gutes oder schlechtes Omen
Ein Omen ist selten neutral. Meistens wird es durch ein Adjektiv genauer bestimmt. Die häufigsten Kombinationen sind „ein gutes Omen“ und „ein schlechtes Omen“.
BEISPIEL
Dass die schwarze Katze seinen Weg kreuzte, sah er als schlechtes Omen.
Typische Verben
Im Zusammenhang mit „Omen“ werden oft die Verben „sehen“, „deuten“ und „gelten als“ verwendet. Ein Omen ist etwas, das man wahrnimmt und interpretiert.
BEISPIEL
Die Wahrsagerin deutete die Zeichen als Omen für eine große Veränderung.
Verwendung mit „für“
Um zu sagen, worauf sich das Vorzeichen bezieht, wird oft die Präposition „für“ verwendet. Es ist ein Omen für etwas Zukünftiges.
BEISPIEL
Der erste Sonnenstrahl nach Tagen des Regens war ein Omen für einen Neuanfang.
Vergleichen mit
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Omen vs Zeichen
„das Zeichen“ und „das Omen“ können beide ein Hinweis auf etwas sein. „das Zeichen“ ist neutraler und breiter: Es kann auf einen Zustand oder eine mögliche Entwicklung hinweisen. „das Omen“ ist spezieller und hat oft mit der Vorstellung zu tun, dass ein Ereignis die Zukunft ankündigt. Es klingt stärker nach Deutung, Glaube oder Vorzeichen. Man kann die Wörter verwechseln, weil ein Omen eine Art Zeichen ist. Im Alltag sagt man meist „Zeichen“, wenn man sachlich bleibt. „Omen“ passt, wenn etwas als gutes oder schlechtes Vorzeichen verstanden wird.
Omen
Für die Mannschaft war der frühe Treffer ein gutes Omen.
Zeichen
Die dunklen Wolken sind ein Zeichen für schlechtes Wetter.