
die Pfeife
Ein Gerät zum Rauchen von Tabak. Es besteht meist aus einem Kopf, in dem der Tabak brennt, und einem Rohr mit Mundstück.
Mein Großvater raucht abends gern eine Pfeife.
Pfeife
die Pfeife, die Pfeifen
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Ein Gerät zum Rauchen von Tabak. Es besteht meist aus einem Kopf, in dem der Tabak brennt, und einem Rohr mit Mundstück.
Mein Großvater raucht abends gern eine Pfeife.

Ein kleines Gerät, das einen hohen, lauten Ton erzeugt, wenn man hineinbläst. Man verwendet es besonders, um Signale zu geben.
Der Schiedsrichter blies in seine Pfeife und beendete das Spiel.

Umgangssprachlich und abwertend: eine Person, die als unfähig gilt oder eine Aufgabe sehr schlecht erledigt.
Unser neuer Torwart ist eine totale Pfeife und lässt jeden Ball durch.

Ein Rohr, in dem ein Luftstrom einen musikalischen Ton erzeugt, besonders als Teil einer Orgel.
Die größte Pfeife dieser Orgel erzeugt einen besonders tiefen Ton.

Sich ganz nach den Wünschen oder Befehlen einer anderen Person richten. Die Wendung drückt meist Kritik an dieser Abhängigkeit aus.
Ich werde nicht länger nach deiner Pfeife tanzen und alles tun, was du verlangst.

In der Glasherstellung: ein langes Metallrohr, mit dem man geschmolzenes Glas aufnimmt und durch Hineinblasen zu einem Hohlkörper formt.
Die Glasmacherin nahm mit der Pfeife flüssiges Glas aus dem Ofen und blies es zu einer Kugel.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Pfeifen |
| Genitiv | der Pfeife |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Pfeife | die Pfeifen |
| Akkusativ | die Pfeife | die Pfeifen |
| Dativ | der Pfeife | den Pfeifen |
| Genitiv | der Pfeife | der Pfeifen |
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Bei „Pfeife“ zeigen die Begleitwörter die gemeinte Bedeutung: Tabak und rauchen weisen auf das Rauchgerät hin, Schiedsrichter und Signal auf das Blasinstrument, Orgel auf ein Bauteil der Orgel und Glashütte auf das Werkzeug der Glasherstellung. Als Bezeichnung für eine unfähige Person steht „Pfeife“ meist in einer abwertenden Bewertung.
Im Museum sahen wir eine alte Pfeife neben einer Sammlung von Tabakdosen.
Die Bademeisterin gab mit der Pfeife ein Signal, und alle verließen das Becken.
Beim Rauchgerät steht „Pfeife“ häufig mit Verben wie „rauchen“, „stopfen“ und „anzünden“. Auch „Tabak in eine Pfeife stopfen“ ist eine typische Verbindung.
Er stopfte die Pfeife mit aromatischem Tabak und setzte sich ans Fenster.
Die Signalpfeife wird oft in Situationen verwendet, in denen ein kurzer, lauter Ton Aufmerksamkeit schaffen soll. Typische Verbindungen sind „in die Pfeife blasen“ und „in die Pfeife pusten“.
Die Trainerin blies kräftig in die Pfeife und unterbrach das Training.
Als Bezeichnung für eine Person ist „Pfeife“ umgangssprachlich und deutlich abwertend. Häufig wird das Wort durch „eine totale“ oder „eine komplette“ verstärkt.
Als Projektleiter ist er eine komplette Pfeife.
In der Orgelmusik steht „Pfeife“ oft in Zusammensetzungen oder zusammen mit Angaben zu Tonhöhe und Klang. Typische Verbindungen sind „Orgelpfeife“, „eine Pfeife stimmen“ und „eine Pfeife ersetzen“.
Der Orgelbauer musste eine beschädigte Pfeife stimmen und anschließend wieder einbauen.
In „nach jemandes Pfeife tanzen“ steht „Pfeife“ nach „nach“ im Dativ. Die Person, deren Wünsche maßgeblich sind, steht im Genitiv oder als Possessivartikel, zum Beispiel „nach der Pfeife seines Chefs“ oder „nach seiner Pfeife“. Die Wendung wird meist kritisch verwendet.
Im Büro tanzt niemand gern nach der Pfeife des neuen Abteilungsleiters.
In der Glasherstellung bezeichnet „Pfeife“ ein Werkzeug; deshalb findet man das Wort vor allem in Beschreibungen des Glasbläserhandwerks oder in Museumstexten. Typische Verbindungen sind „mit der Pfeife Glas aufnehmen“ und „durch die Pfeife blasen“.
Durch die lange Pfeife blies der Glasbläser vorsichtig Luft in die glühende Glasmasse.