
pfeifen
Einen hohen, klaren Ton erzeugen, indem man Luft durch die gespitzten Lippen presst oder ein spezielles Instrument (Pfeife) benutzt.
Er ging fröhlich pfeifend die Straße entlang.
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Einen hohen, klaren Ton erzeugen, indem man Luft durch die gespitzten Lippen presst oder ein spezielles Instrument (Pfeife) benutzt.
Er ging fröhlich pfeifend die Straße entlang.

Ein Spiel oder eine Aktion durch einen Pfiff mit einer Trillerpfeife unterbrechen, beenden oder beginnen, wie es ein Schiedsrichter tut.
Der Schiedsrichter hat das Foul sofort gepfiffen.

Ein hohes, sausendes Geräusch erzeugen, das durch schnelle Bewegung entsteht, zum Beispiel vom Wind oder von einer Kugel.
Der kalte Wind pfiff durch die undichten Fenster.

Umgangssprachlich für: etwas bewusst ignorieren oder sich nicht darum kümmern; etwas für unwichtig halten.
Ich pfeife auf seine Meinung und mache es so, wie ich es für richtig halte.
Die Bedeutung von „pfeifen“ erkennen Sie am Kontext. Ist das Subjekt der Wind, geht es um ein Geräusch. Im Sport pfeift der Schiedsrichter. Die Präposition „auf“ weist auf die umgangssprachliche Bedeutung „ignorieren“ hin.
Der Wind pfiff ihm um die Ohren.
In der Bedeutung „mit dem Mund einen Ton erzeugen“ kann das Verb allein stehen oder ein Objekt haben. Eine sehr häufige und natürliche Verbindung ist „ein Lied pfeifen“.
Mein Opa pfeift bei der Gartenarbeit immer ein altes Lied.
Wenn ein Schiedsrichter pfeift, wird oft genau benannt, was er pfeift. Typische Objekte sind „ein Foul“, „einen Elfmeter“ oder „Abseits“.
Der Schiedsrichter hat das Spiel pünktlich angepfiffen.
Die umgangssprachliche Wendung „auf etwas pfeifen“ bedeutet, dass einem etwas egal ist. Sie erfordert immer die Präposition „auf“ gefolgt von einem Nomen oder Pronomen im Akkusativ.
Sie pfeift auf die Meinung der anderen und macht ihr eigenes Ding.
Blasen und pfeifen können beide beim Erzeugen eines Tons mit dem Mund vorkommen. Blasen betont das Ausstoßen der Luft oder das Hineinblasen in ein Instrument, pfeifen dagegen den hohen Ton, der durch gespitzte Lippen oder eine Pfeife entsteht. Bei einer Flöte passt blasen, bei einem Pfiff pfeifen.

Die Musikerin pfeift einen hohen Ton, damit die anderen sie hören.
Die Musikerin bläst kräftig in die Flöte, damit ein Ton entsteht.