das Pipi
Kindersprachlicher und umgangssprachlicher Ausdruck für Urin. Wird meist in der Wendung „Pipi machen“ für „urinieren“ verwendet.
Der Hund hat aus Versehen Pipi auf den neuen Teppich gemacht.

Pipi
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Kindersprachlicher und umgangssprachlicher Ausdruck für Urin. Wird meist in der Wendung „Pipi machen“ für „urinieren“ verwendet.
Der Hund hat aus Versehen Pipi auf den neuen Teppich gemacht.

„Pipi“ ist eine Lautverdopplung (Reduplikation). Diese Form der Wortbildung ist typisch für die Kindersprache, da sie einfach auszusprechen ist.
Wörter wie „Pipi“ oder „Wauwau“ lernen Kinder oft sehr schnell.
Dieses Wort gehört primär zur Kindersprache oder wird im Gespräch mit Kindern verwendet. Unter Erwachsenen wird es nur in sehr informellen oder scherzhaften Situationen benutzt.
Die Erzieherin fragt das Kind: „Musst du mal Pipi?“
Das Wort wird fast immer in der festen Wendung „Pipi machen“ verwendet, was „urinieren“ bedeutet. Das Nomen allein wird seltener benutzt.
Wir müssen an der nächsten Raststätte anhalten, damit die Kinder Pipi machen können.
„der Urin“ und „das Pipi“ meinen dieselbe Körperflüssigkeit. Der Unterschied liegt vor allem im Stil. „Urin“ ist sachlich und passt gut beim Arzt, in der Pflege oder in einem Bericht. „Pipi“ ist kindlich und umgangssprachlich. Man benutzt es oft mit Kindern oder in lockeren Alltagssituationen, besonders in der Wendung „Pipi machen“. In ernsten oder medizinischen Gesprächen klingt „Pipi“ zu locker, dort ist „Urin“ natürlicher.

Das Kind muss vor der langen Fahrt noch Pipi machen.
Die Ärztin untersucht den Urin, weil der Patient Schmerzen hat.