
die Polka
Ein schneller, lebhafter Paartanz im Zweivierteltakt, der ursprünglich aus Böhmen stammt und in der Volks- und Unterhaltungsmusik beliebt ist.
Auf dem Volksfest tanzten die Paare ausgelassen Polka zur Musik der Blaskapelle.
Polka
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Ein schneller, lebhafter Paartanz im Zweivierteltakt, der ursprünglich aus Böhmen stammt und in der Volks- und Unterhaltungsmusik beliebt ist.
Auf dem Volksfest tanzten die Paare ausgelassen Polka zur Musik der Blaskapelle.

Ein Musikstück im Rhythmus und Charakter des Polkatanzes. Viele Komponisten der klassischen Musik haben Polkas geschrieben.
Das Orchester spielte als Zugabe eine bekannte Polka von Johann Strauss.
Der Name „Polka“ stammt vom tschechischen Wort „půlka“, was „Hälfte“ bedeutet. Es bezieht sich auf die kurzen, schnellen Halbschritte, die für den Tanz charakteristisch sind.
Der Name des Tanzes beschreibt also seine typische Schrittfolge.
Ob der Tanz oder das Musikstück gemeint ist, erkennt man meist am Verb. Verben wie „tanzen“ oder „lernen“ beziehen sich auf den Tanz. Verben wie „spielen“, „komponieren“ oder „hören“ beziehen sich auf die Musik.
Auf dem Fest haben alle bis spät in die Nacht Polka getanzt.
Wenn „Polka“ den Tanz meint, wird es fast immer mit dem Verb „tanzen“ kombiniert. Die feste Verbindung lautet „Polka tanzen“.
Mein Opa hat meiner Oma beigebracht, wie man Polka tanzt.
Wenn „Polka“ ein Musikstück bezeichnet, wird es oft mit Verben wie „spielen“, „komponieren“ oder „dirigieren“ verwendet.
Johann Strauss hat viele berühmte Polkas komponiert.
Polka und Rheinländer sind schnelle Paartänze im Zweivierteltakt und miteinander verwandt, aber nicht derselbe Tanz. Polka bezeichnet den ursprünglich böhmischen Tanz, während Rheinländer einen eigenen, besonders im 19. Jahrhundert populären Tanz bezeichnet. Der gemeinsame Takt allein bestimmt den Namen also nicht.

Beim Tanzkurs übt das Paar heute eine schnelle Polka aus Böhmen.
Beim historischen Tanzabend übt das Paar heute einen schnellen Rheinländer.