
Plädoyer
Im juristischen Kontext der zusammenfassende Schlussvortrag der Anklage oder Verteidigung in einem Gerichtsverfahren. Das Wort ist ein Nomen (das Plädoyer).
In seinem Plädoyer forderte der Staatsanwalt die Höchststrafe für den Angeklagten.
Plädoyer
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Im juristischen Kontext der zusammenfassende Schlussvortrag der Anklage oder Verteidigung in einem Gerichtsverfahren. Das Wort ist ein Nomen (das Plädoyer).
In seinem Plädoyer forderte der Staatsanwalt die Höchststrafe für den Angeklagten.

Im übertragenen Sinne eine engagierte, leidenschaftliche Rede oder ein Text, der für eine bestimmte Sache wirbt oder sie verteidigt. Das Wort ist ein Nomen (das Plädoyer).
Ihr neues Buch ist ein eindrucksvolles Plädoyer für mehr Menschlichkeit.
Ein Plädoyer wird oft für oder gegen eine Sache gehalten. Dafür verwendet man die Präpositionen „für“ oder „gegen“ gefolgt vom Akkusativ.
Der Anwalt hielt ein emotionales Plädoyer für seinen Mandanten.
Auch wenn es in der Eingabe anders steht, ist „Plädoyer“ im Deutschen immer ein sächliches Nomen: das Plädoyer. Es wird nicht als Adjektiv verwendet.
Das Plädoyer der Staatsanwältin dauerte fast eine Stunde.
Die juristische Bedeutung erkennen Sie an Wörtern wie „Gericht“, „Anklage“ oder „Verteidigung“. Die übertragene Bedeutung bezieht sich meist auf gesellschaftliche oder persönliche Themen wie „Umweltschutz“, „Gerechtigkeit“ oder „Freiheit“.
Das Plädoyer der Verteidigung überzeugte das Gericht nicht.
Im juristischen Kontext wird oft die Formulierung „ein Plädoyer halten“ verwendet. Man spricht auch vom „Plädoyer der Anklage“ oder dem „Plädoyer der Verteidigung“.
Am Ende des Prozesses hielten beide Seiten ihre Plädoyers.
In der übertragenen Bedeutung wird „Plädoyer“ oft mit starken Adjektiven kombiniert, um die Leidenschaft zu betonen, z.B. „ein leidenschaftliches Plädoyer“, „ein eindringliches Plädoyer“ oder „ein flammendes Plädoyer“.
Die Rede der Präsidentin war ein leidenschaftliches Plädoyer für den Frieden.
Beide Wörter können einen Text mit einer klaren Position bezeichnen. Eine „Stellungnahme“ legt eine Meinung oder Einschätzung meist formell und sachlich dar. Ein „Plädoyer“ wirbt dagegen engagiert oder leidenschaftlich für eine Sache und versucht, andere von ihr zu überzeugen.

Die Ärztin hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für die geplante Reform.
Die Ärztin erklärte in ihrer Stellungnahme sachlich ihre Einschätzung der geplanten Reform.