
pokern
Das Kartenspiel Poker spielen, bei dem durch Wetten auf die Stärke des eigenen Blattes ein gemeinsamer Topf gewonnen werden soll.
Jeden zweiten Freitag treffen wir uns mit Freunden, um die ganze Nacht zu pokern.
Loading your saved state.

Das Kartenspiel Poker spielen, bei dem durch Wetten auf die Stärke des eigenen Blattes ein gemeinsamer Topf gewonnen werden soll.
Jeden zweiten Freitag treffen wir uns mit Freunden, um die ganze Nacht zu pokern.

Im übertragenen Sinne: In einer unsicheren Situation (z.B. bei Verhandlungen) Risiken eingehen, bluffen und die eigenen Absichten oder Schwächen verbergen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Bei den Vertragsverhandlungen hat sie hoch gepokert und am Ende alle ihre Forderungen durchgesetzt.
Das Verb „pokern“ ist direkt vom Namen des Kartenspiels „Poker“ abgeleitet. Durch die Endung „-n“ wird es wie ein regelmäßiges deutsches Verb konjugiert.
Am Wochenende pokern wir oft mit Freunden.
Die wörtliche Bedeutung (das Kartenspiel) erkennen Sie am Kontext von Spielen, Freizeit oder Karten. Die übertragene Bedeutung (bluffen, riskieren) erscheint in Zusammenhängen wie Wirtschaft, Politik oder Verhandlungen.
Wir haben die ganze Nacht Karten gespielt und gepokert.
Wenn Sie ausdrücken möchten, worum gespielt wird, verwenden Sie die Präposition „um“ gefolgt vom Akkusativ.
Die Freunde saßen am Tisch und pokerten um kleine Geldbeträge.
In der übertragenen Bedeutung wird „pokern“ oft mit dem Adverb „hoch“ kombiniert. „Hoch pokern“ bedeutet, ein großes Risiko einzugehen, um ein hohes Ziel zu erreichen.
Der Manager pokerte hoch, als er die riskante Investition tätigte.
Zocken und pokern können beide ein riskantes Handeln bezeichnen. Zocken ist umgangssprachlich und betont das spekulative Wagnis in der Hoffnung auf Gewinn. Pokern betont eher ein strategisches Vorgehen, bei dem jemand blufft oder seine Absichten verbirgt.

Bei der Preisverhandlung pokert Ben und verschweigt seine höchste Zahlungsbereitschaft.
Beim Kauf der riskanten Aktien zockt Ben auf einen schnellen Gewinn.