
zocken
Umgangssprachlich für das intensive Spielen von Videospielen oder Computerspielen, oft über einen längeren Zeitraum.
Am Wochenende habe ich mit meinen Freunden die ganze Nacht gezockt.
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Umgangssprachlich für das intensive Spielen von Videospielen oder Computerspielen, oft über einen längeren Zeitraum.
Am Wochenende habe ich mit meinen Freunden die ganze Nacht gezockt.

Umgangssprachlich für Glücksspiel, oft mit hohem Risiko und in der Hoffnung auf schnellen Gewinn.
Er geht jeden Freitag ins Casino, um beim Poker zu zocken.
„Zocken“ ist in beiden Bedeutungen ein umgangssprachliches Wort. In formellen Kontexten würde man stattdessen zum Beispiel „Computerspiele spielen“ oder „Glücksspiel betreiben“ verwenden.
Er zockt am liebsten Strategiespiele am PC.
Ob Videospiele oder Glücksspiel gemeint ist, verrät der Kontext. Wörter wie „Konsole“, „online“ oder „Computer“ deuten auf Videospiele hin. Wörter wie „Casino“, „Geld“ oder „Poker“ deuten auf Glücksspiel hin.
Wir haben online bis tief in die Nacht gezockt.
Im Kontext von Videospielen wird „zocken“ oft ohne direktes Objekt verwendet. Typische Formulierungen sind „eine Runde zocken“, „mit Freunden zocken“ oder „die ganze Nacht durchzocken“.
Lass uns am Wochenende eine Runde zusammen zocken!
Wenn es um Glücksspiel geht, wird der Einsatz oft mit der Präposition „um“ und dem Akkusativ ausgedrückt. Die Handlung selbst wird oft mit „beim“ + Dativ beschrieben.
Sie zocken jeden Samstag um kleine Geldbeträge.
Beide Wörter können sich auf Videospiele oder Glücksspiel beziehen. „Spielen“ ist die neutrale allgemeine Bezeichnung und passt auch in sachlichen Aussagen. „Zocken“ ist deutlich umgangssprachlicher und betont beim Videospiel oft langes, intensives Spielen, beim Glücksspiel häufig ein höheres Risiko, ohne dass dieses immer gemeint sein muss.

Die Jugendlichen zocken nach dem Essen noch stundenlang Videospiele.
Die Kinder spielen nach dem Essen noch eine Runde Videospiele.