die Predigt
Eine Rede über ein religiöses oder moralisches Thema, die üblicherweise von einem Geistlichen im Rahmen eines Gottesdienstes gehalten wird.
Die Predigt des Pastors handelte von Vergebung und Versöhnung.

Predigt
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Eine Rede über ein religiöses oder moralisches Thema, die üblicherweise von einem Geistlichen im Rahmen eines Gottesdienstes gehalten wird.
Die Predigt des Pastors handelte von Vergebung und Versöhnung.

„Die Predigt“ ist das Nomen, das zum Verb „predigen“ gehört. Wenn ein Pfarrer predigt, hält er eine Predigt.
Der Priester predigte über Nächstenliebe.
Im religiösen Kontext wird eine Predigt von einem Geistlichen „gehalten“ und von den Gläubigen „gehört“. Sie findet meist in einer „Kirche“ oder während eines „Gottesdienstes“ statt.
Wir haben am Sonntag in der Kirche eine interessante Predigt gehört.
Die übertragene Bedeutung einer langen, tadelnden Rede wird fast immer mit einem Dativobjekt verwendet: „jemandem eine Predigt halten“. Das Dativobjekt ist die Person, die den Tadel erhält.
Als ich zu spät kam, hielt mir meine Mutter eine lange Predigt.
„die Rede“ und „die Predigt“ können beide einen längeren mündlichen Vortrag vor Menschen meinen. „Rede“ ist das allgemeinere Wort und passt zum Beispiel bei Feiern, Politik, Schule oder Arbeit. „Predigt“ benutzt man vor allem für eine religiöse oder moralische Rede, besonders im Gottesdienst. Im übertragenen Sinn klingt „Predigt“ oft kritisch: Jemand spricht lange und belehrend über das Verhalten einer anderen Person. Lernende können die Wörter verwechseln, weil eine Predigt eine Art Rede ist. Aber nicht jede Rede ist eine Predigt.

In der Kirche hörte die Klasse am Sonntag eine Predigt über Hilfe für andere.
Bei der Feier hält der Chef eine kurze Rede.