die Prise
Eine sehr kleine Menge einer pulverförmigen oder körnigen Substanz, die man zwischen Daumen und Zeigefinger fassen kann.
Für den Teig benötigen Sie eine Prise Salz.

Prise
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Eine sehr kleine Menge einer pulverförmigen oder körnigen Substanz, die man zwischen Daumen und Zeigefinger fassen kann.
Für den Teig benötigen Sie eine Prise Salz.

Im Kontext von Kochen und Rezepten wird „Prise“ fast immer für Gewürze verwendet. Die häufigsten Kombinationen sind „eine Prise Salz“, „eine Prise Pfeffer“ oder „eine Prise Zucker“.
Gib noch eine Prise Muskatnuss in die Kartoffelsuppe.
Diese übertragene Bedeutung funktioniert wie beim Kochen: Man fügt eine kleine, aber wirkungsvolle Menge von etwas Abstraktem hinzu. Typisch sind „eine Prise Humor“, „eine Prise Ironie“ oder „eine Prise Spannung“.
Seine Geschichte erzählte er mit einer guten Prise Selbstironie.
Den Unterschied der Bedeutungen erkennt man am Kontext. Geht es um Essen, ist eine pulverförmige Zutat gemeint. Geht es um eine Geschichte, einen Film oder eine Situation, ist eine abstrakte Eigenschaft gemeint.
Für den Kuchenteig braucht man eine Prise Zimt.
Diese Bedeutung ist sehr spezifisch und bezieht sich nur auf Schnupftabak. Die feste Wendung dafür lautet „eine Prise (Schnupftabak) nehmen“.
Er holte seine Dose hervor und nahm eine Prise Schnupftabak.
„die Spur“ und „die Prise“ können beide eine sehr kleine Menge meinen. „eine Prise“ ist besonders typisch beim Kochen und meint eine kleine Menge Salz, Zucker oder Gewürz, die man mit den Fingern nehmen kann. Übertragen kann es auch eine kleine Menge von etwas Abstraktem sein. „eine Spur“ meint eher einen kaum wahrnehmbaren Hauch oder ein feines Zeichen von etwas. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide „wenig“ ausdrücken. Für Essen und Gewürze ist „Prise“ oft natürlicher; für Gefühle, Gerüche oder sehr schwache Eindrücke passt „Spur“ besser.

Für den Teig braucht man nur eine Prise Salz.
Nach dem Putzen war keine Spur von Rauchgeruch mehr in der Küche.