
pusten
Luft gezielt aus dem Mund stoßen, um etwas abzukühlen, auszublasen oder wegzubewegen.
Puste bitte die Kerzen auf dem Kuchen aus!
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Luft gezielt aus dem Mund stoßen, um etwas abzukühlen, auszublasen oder wegzubewegen.
Puste bitte die Kerzen auf dem Kuchen aus!

Umgangssprachlich für schwer atmen, weil man sich sehr angestrengt hat; außer Atem sein.
Nachdem ich die fünf Stockwerke hochgelaufen war, musste ich erst mal kräftig pusten.

Umgangssprachlich für das Blasen in ein Alkoholtestgerät der Polizei, um den Atemalkoholwert zu bestimmen.
Der Autofahrer wurde angehalten und musste pusten.
Das Verb „pusten“ wird oft mit Präpositionen kombiniert, die eine Richtung angeben. Häufige Konstruktionen sind „auf“ (+ Akkusativ), „in“ (+ Akkusativ) oder „von“ (+ Dativ).
Puste bitte nicht auf die heiße Suppe, das macht man nicht.
Zwei sehr typische Situationen für „pusten“ sind das Ausmachen von Kerzen auf einem Geburtstagskuchen und das Trösten eines Kindes, indem man auf eine kleine Wunde oder einen Kratzer pustet.
Das Geburtstagskind pustete alle Kerzen auf einmal aus.
In der umgangssprachlichen Bedeutung „schwer atmen“ erkennen Sie den Kontext meist an einer vorangegangenen Beschreibung von körperlicher Anstrengung. Typische Situationen sind Treppensteigen, Rennen oder Sport.
Nach dem Sprint zum Bus musste ich erst mal ordentlich pusten.
Die Bedeutung „einen Alkoholtest machen“ ist ausschließlich im Kontext einer Polizeikontrolle im Straßenverkehr gebräuchlich. Signalwörter sind „Polizei“, „Kontrolle“ oder „angehalten werden“.
Der Fahrer musste anhalten und für den Alkoholtest pusten.
Beide Wörter können bedeuten, dass man Luft mit dem Mund ausstößt, zum Beispiel bei einer Kerze. „Pusten“ klingt dabei meist umgangssprachlicher und passt besonders gut zu alltäglichen Situationen. „Blasen“ ist neutraler und etwas formeller; wähle es, wenn die Handlung sachlich beschrieben werden soll.

Puste kräftig, damit die Kerze ausgeht.
Bitte blasen Sie kräftig, damit die Kerze ausgeht.