pusten
Luft gezielt aus dem Mund stoßen, um etwas abzukühlen, auszublasen oder wegzubewegen.
Puste bitte die Kerzen auf dem Kuchen aus!

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Luft gezielt aus dem Mund stoßen, um etwas abzukühlen, auszublasen oder wegzubewegen.
Puste bitte die Kerzen auf dem Kuchen aus!

Das Verb „pusten“ wird oft mit Präpositionen kombiniert, die eine Richtung angeben. Häufige Konstruktionen sind „auf“ (+ Akkusativ), „in“ (+ Akkusativ) oder „von“ (+ Dativ).
Puste bitte nicht auf die heiße Suppe, das macht man nicht.
Zwei sehr typische Situationen für „pusten“ sind das Ausmachen von Kerzen auf einem Geburtstagskuchen und das Trösten eines Kindes, indem man auf eine kleine Wunde oder einen Kratzer pustet.
Das Geburtstagskind pustete alle Kerzen auf einmal aus.
In der umgangssprachlichen Bedeutung „schwer atmen“ erkennen Sie den Kontext meist an einer vorangegangenen Beschreibung von körperlicher Anstrengung. Typische Situationen sind Treppensteigen, Rennen oder Sport.
Nach dem Sprint zum Bus musste ich erst mal ordentlich pusten.
Die Bedeutung „einen Alkoholtest machen“ ist ausschließlich im Kontext einer Polizeikontrolle im Straßenverkehr gebräuchlich. Signalwörter sind „Polizei“, „Kontrolle“ oder „angehalten werden“.
Der Fahrer musste anhalten und für den Alkoholtest pusten.
„blasen“ und „pusten“ können in vielen Alltagssituationen dasselbe meinen: Man stößt Luft aus dem Mund, zum Beispiel auf eine Kerze oder auf heißes Essen. „pusten“ klingt meistens alltäglicher und passt besonders gut, wenn man mit dem Mund gezielt Luft auf etwas gibt. „blasen“ ist allgemeiner und kann auch für Geräte oder starken Wind verwendet werden. Die Wörter sind deshalb leicht zu verwechseln. In einfachen Situationen mit dem Mund sind beide oft möglich, aber „pusten“ klingt oft natürlicher und persönlicher.

Bitte puste kurz auf den Tee, er ist noch sehr heiß.
Erik bläst die Kerzen auf dem Kuchen aus.