quietschen
Einen hohen, schrillen und oft unangenehmen Ton erzeugen, der meist durch Reibung entsteht.
Die Bremsen des alten Fahrrads quietschen bei jeder Bremsung.

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Einen hohen, schrillen und oft unangenehmen Ton erzeugen, der meist durch Reibung entsteht.
Die Bremsen des alten Fahrrads quietschen bei jeder Bremsung.

„Quietschen“ ist ein onomatopoetisches Wort. Das bedeutet, das Wort selbst imitiert den Klang, den es beschreibt – einen hohen, schrillen Ton.
Hörst du, wie die alte Schaukel quietscht?
Ob ein Geräusch oder ein Gefühl gemeint ist, erkennen Sie am Subjekt. Wenn Dinge quietschen (z.B. Bremsen, Türen), geht es um einen Reibungslaut. Wenn Personen oder Tiere quietschen, drücken sie meist Freude oder Aufregung aus.
Die Reifen quietschten, als das Auto scharf bremste.
Diese Bedeutung wird oft mit Dingen verbunden, die durch Reibung Geräusche machen. Typische Subjekte sind: die Bremsen, die Reifen, die Tür, das Bett oder die Schuhe.
Die nassen Schuhe quietschen auf dem glatten Boden.
Wenn „quietschen“ eine Emotion beschreibt, wird der Grund oft mit der Präposition „vor“ + Dativ angegeben. Typische Formulierungen sind „vor Freude quietschen“ oder „vor Vergnügen quietschen“.
Als sie das Geschenk sah, quietschte sie vor Freude.
„schreien“ und „quietschen“ können beide hohe, laute Laute beschreiben. „schreien“ benutzt man vor allem für Menschen, wenn sie aus Angst, Schmerz, Wut oder Freude laut werden. „quietschen“ beschreibt oft einen hohen, schrillen Ton durch Reibung, zum Beispiel bei Bremsen, Türen oder Rädern. Bei Menschen passt „quietschen“ eher bei Freude oder Aufregung und klingt oft weniger ernst als „schreien“. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide laut und hoch sein können. Merke dir: „schreien“ ist eine laute Stimme, „quietschen“ ist meist ein heller, spitzer Ton.

Vor der Kreuzung quietschten die Bremsen des Fahrrads.
Er schreit, wenn die Ärztin die Wunde säubert.