kreischen
Einen sehr hohen, lauten und oft schrillen Schrei ausstoßen, meist aus Aufregung, Angst oder Schmerz.
Die Fans kreischten, als die Band endlich auf die Bühne kam.

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Einen sehr hohen, lauten und oft schrillen Schrei ausstoßen, meist aus Aufregung, Angst oder Schmerz.
Die Fans kreischten, als die Band endlich auf die Bühne kam.

Ob eine Person oder eine Sache „kreischt“, erkennen Sie am Subjekt des Satzes. Wenn Menschen oder Tiere das Subjekt sind, stoßen sie einen hohen Schrei aus. Wenn das Subjekt ein Gegenstand ist, erzeugt dieser ein lautes, quietschendes Geräusch.
Die Kinder kreischten vor Freude auf der Achterbahn.
Wenn Personen kreischen, geschieht dies oft aus einer starken Emotion heraus. Dies wird häufig mit der Präposition „vor“ + Dativ ausgedrückt, zum Beispiel „vor Lachen kreischen“, „vor Schreck kreischen“ oder „vor Begeisterung kreischen“.
Er erzählte einen so guten Witz, dass wir alle vor Lachen kreischten.
Bei der Beschreibung von Geräuschen wird „kreischen“ typischerweise für mechanische oder Reibungsgeräusche verwendet. Häufige Subjekte sind „Bremsen“, „Reifen“, „eine Säge“, „eine Tür“ oder „Möwen“.
Die alte Gartentür kreischt bei jeder Bewegung.
„schreien“ und „kreischen“ beschreiben beide laute Laute aus starken Gefühlen. „schreien“ ist allgemeiner und kann hoch oder tief, kurz oder länger sein. Es passt bei Angst, Schmerz, Wut oder großer Freude. „kreischen“ ist spezieller: Der Laut ist sehr hoch, schrill und oft unangenehm. Deshalb benutzt man „kreischen“ besonders bei plötzlicher Angst, Schmerz oder großer Aufregung. Die Wörter können verwechselt werden, weil Kreischen eine Art Schreien sein kann. Wenn du den hohen, schrillen Klang betonen willst, ist „kreischen“ genauer.

Auf der Achterbahn kreischten wir vor Aufregung.
Am Abend schrie das Kind, weil es sich den Finger eingeklemmt hatte.