Ein jüdischer Gelehrter oder Lehrer, der als geistlicher Leiter einer jüdischen Gemeinde fungiert. Er ist für die Auslegung der religiösen Gesetze und die Leitung von Gottesdiensten zuständig.
beispiel
Der Rabbiner hielt eine Predigt über die Bedeutung des Pessachfestes.
Tipps
Herkunft des Wortes
Das Wort „Rabbiner“ stammt vom hebräischen Wort „Rabbi“ ab, was „mein Meister“ oder „mein Lehrer“ bedeutet. Dies unterstreicht die Rolle als Gelehrter und Respektsperson.
BEISPIEL
Er wird von seiner Gemeinde als weiser Rabbiner sehr geschätzt.
Kultureller Kontext
Der Titel „Rabbiner“ wird ausschließlich im Judentum für einen geistlichen Leiter verwendet. Er ist das jüdische Äquivalent zu einem Priester oder Pastor im Christentum.
BEISPIEL
Für die Trauung benötigte das Paar einen Rabbiner.
Typische Verbindungen
Häufige Verben, die mit „Rabbiner“ verwendet werden, sind „einen Rabbiner fragen“ oder „einen Rabbiner konsultieren“. Man geht auch „zum Rabbiner“, um Rat zu suchen.
BEISPIEL
Bei Fragen zur religiösen Praxis kann man den Rabbiner der Gemeinde konsultieren.
Vergleichen mit
confusable
Rabbiner vs Pfarrer
„der Pfarrer“ und „der Rabbiner“ sind beide religiöse Leiter oder Lehrer in einer Gemeinde. Sie gehören aber zu verschiedenen Religionen. Ein Pfarrer ist ein christlicher Geistlicher, zum Beispiel in einer evangelischen oder katholischen Gemeinde. Ein Rabbiner ist ein jüdischer Gelehrter und Leiter einer jüdischen Gemeinde. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Gottesdienste begleiten und Menschen religiös beraten. Für christliche Gemeinden sagt man „Pfarrer“, für jüdische Gemeinden „Rabbiner“.
Rabbiner
Vor dem Fest beantwortet der Rabbiner viele Fragen der Gemeinde.
Pfarrer
Am Sonntag spricht der Pfarrer in der Kirche über Hoffnung.