
ragen
Sich hoch über die Umgebung erheben oder aus etwas herausragen. Oft wird es für Berge, Türme oder andere hohe Objekte verwendet.
Die Gipfel der Alpen ragen majestätisch in den Himmel.
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Sich hoch über die Umgebung erheben oder aus etwas herausragen. Oft wird es für Berge, Türme oder andere hohe Objekte verwendet.
Die Gipfel der Alpen ragen majestätisch in den Himmel.

Im übertragenen Sinne herausragend oder überlegen sein; sich von anderen durch besondere Fähigkeiten oder Eigenschaften deutlich abheben.
Seine Intelligenz ragt aus der Gruppe der Studenten deutlich heraus.
Das Verb „ragen“ wird sehr oft mit Präpositionen kombiniert, die eine Position oder Richtung angeben. Typische Muster sind „in etwas (Akk.) ragen“, „aus etwas (Dat.) ragen“ und „über etwas (Akk.) ragen“.
Ein alter Turm ragt über die Dächer der Stadt.
„Ragen“ ist ein ausdrucksstarkes Verb, das oft in der Schriftsprache oder in einer bildhaften, gehobenen Sprache verwendet wird. Es erzeugt ein starkes visuelles Bild von Höhe und Größe.
Die Wolkenkratzer ragen wie Nadeln in den Nachthimmel.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „ragen“ meist für große, unbewegliche Objekte verwendet. Typische Subjekte sind „Berggipfel“, „Türme“, „Felsen“, „Gebäude“ oder „Klippen“.
Die steilen Klippen ragen direkt aus dem Meer empor.
In der übertragenen Bedeutung wird „ragen“ für Personen oder deren abstrakte Eigenschaften verwendet. Das Verb beschreibt dann, dass jemand oder etwas anderen überlegen ist oder sich deutlich von einer Gruppe abhebt.
Ihr Talent ragt weit aus dem Durchschnitt heraus.
Beide Wörter können eine besondere Leistung im Vergleich mit anderen beschreiben. „Übertreffen“ nennt eher das Bezugsobjekt eines direkten Vergleichs, während „ragen“ die herausgehobene Stellung innerhalb einer Gruppe betont. Vergleicht man zwei Personen, passt „übertreffen“; für die beste Stellung in einer Gruppe passt oft „ragen“.

Mia ragt im Laufteam durch ihre Leistung deutlich heraus.
Mia übertrifft ihre Teamkollegen beim Laufen deutlich.