der Rain
Ein schmaler, meist mit Gras oder Wildkräutern bewachsener, unbebauter Streifen Land, der als Grenze zwischen zwei Äckern oder Grundstücken dient.
Am Rain zwischen den Feldern wachsen Mohnblumen und Kornblumen.

Rain
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Ein schmaler, meist mit Gras oder Wildkräutern bewachsener, unbebauter Streifen Land, der als Grenze zwischen zwei Äckern oder Grundstücken dient.
Am Rain zwischen den Feldern wachsen Mohnblumen und Kornblumen.

„Der Rain“ hat nichts mit dem englischen Wort „rain“ (Regen) zu tun. Es bezeichnet einen Grasstreifen, der oft als Grenze zwischen Feldern dient.
Die Kinder pflückten bunte Blumen am Rain.
Das Wort „Rain“ ist in der Alltagssprache selten geworden. Man findet es heute vor allem in der Literatur, in Gedichten oder in Texten, die eine ländliche, naturnahe Atmosphäre beschreiben.
Der Wanderweg führte an einem langen, blühenden Rain entlang.
„Rain“ wird oft mit Präpositionen verwendet, die eine Position an einer Grenze beschreiben, zum Beispiel „am Rain“ oder „auf dem Rain“. Häufig wird auch beschrieben, was dort wächst.
Am Rain wuchsen viele Wildkräuter.
„der Rand“ und „der Rain“ können beide mit einer Grenze zu tun haben. „der Rand“ ist ein sehr allgemeines Wort für die äußere Kante von fast allem. „der Rain“ ist viel spezieller: Er meint meist einen schmalen, bewachsenen Streifen Land zwischen Feldern oder Grundstücken. Lernende können die Wörter wegen der ähnlichen Form leicht verwechseln. In normalen Alltagssituationen ist fast immer „Rand“ richtig; „Rain“ passt vor allem in ländlichen oder älteren Texten.

Zwischen den zwei Feldern wächst Gras auf dem alten Rain.
Ich schreibe die Telefonnummer an den Rand des Notizzettels.