rauschen
Ein anhaltendes, leises und unbestimmtes Geräusch erzeugen, wie es von Wind, Wasser oder Blättern gemacht wird.
Das Meer rauschte leise am Strand.

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Ein anhaltendes, leises und unbestimmtes Geräusch erzeugen, wie es von Wind, Wasser oder Blättern gemacht wird.
Das Meer rauschte leise am Strand.

Das Subjekt des Verbs verrät die Bedeutung. Handelt es sich um Natur (Meer, Wind, Blätter), ist ein Geräusch gemeint. Bei technischen Geräten (Radio) ist ein Störgeräusch gemeint. Ist das Subjekt eine Person, geht es um eine schnelle Bewegung.
Der Wind rauschte in den Baumkronen.
In der Bedeutung des Naturgeräuschs sind die häufigsten Subjekte „das Meer“, „der Wind“, „die Blätter“, „ein Bach“ oder „ein Wasserfall“.
Wir saßen am Ufer und hörten den Bach rauschen.
Wenn „rauschen“ eine schnelle Bewegung beschreibt, wird es fast immer mit einer Richtungsangabe verwendet. Typische Präpositionen sind „in“, „aus“, „durch“ oder „vorbei“.
Wütend rauschte sie aus dem Zimmer.
Im Zusammenhang mit Feiern wird oft das Partizip I „rauschend“ als Adjektiv benutzt. „Ein rauschendes Fest“ ist eine sehr lebhafte und prachtvolle Feier.
Das Brautpaar feierte eine rauschende Ballnacht.
„klingeln“ und „rauschen“ beschreiben beide Geräusche, aber sie klingen sehr unterschiedlich. „klingeln“ ist meist ein heller, klarer Ton, zum Beispiel von einer Glocke, einem Wecker oder einem Telefon. „rauschen“ ist eher ein gleichmäßiges, ungenaues Geräusch, zum Beispiel von Wind, Wasser oder einem schlechten Radio. Verwechseln kann man die Wörter, wenn man allgemein über Geräusche spricht. Genau ist: Ein kurzer, klarer Signalton klingelt; ein langes, unbestimmtes Geräusch rauscht.

Im alten Radio rauscht es so stark, dass man die Musik kaum hört.
Während der Besprechung klingelt plötzlich ein Handy.