sausen
Sich sehr schnell, oft mit einem pfeifenden oder rauschenden Geräusch, bewegen.
Die Kinder sausten mit ihren Fahrrädern den Hügel hinunter.

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Sich sehr schnell, oft mit einem pfeifenden oder rauschenden Geräusch, bewegen.
Die Kinder sausten mit ihren Fahrrädern den Hügel hinunter.

Wenn „sausen“ eine schnelle Bewegung beschreibt, wird das Perfekt mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, da es eine Ortsveränderung ausdrückt.
Das Auto ist mit hoher Geschwindigkeit an uns vorbeigesaust.
Das Verb wird oft verwendet, um die Bewegung von Wind, Fahrzeugen oder auch Personen zu beschreiben. Typische Subjekte sind „der Wind“, „das Auto“ oder „die Kinder“.
Der Wind sauste durch die Bäume.
Die Wendung „etwas sausen lassen“ hat eine feste Struktur. Das, was man ausfallen lässt, steht als Akkusativobjekt zwischen „sausen“ und „lassen“.
Heute lasse ich die Arbeit einfach mal sausen und gehe an den See.
Wenn es um das Geräusch im Ohr geht, wird oft eine unpersönliche Konstruktion mit „es“ verwendet. Die Person, die das Geräusch hört, steht im Dativ.
Nach dem lauten Knall sauste es mir in den Ohren.
„fliegen“ und „sausen“ können beide eine sehr schnelle Bewegung beschreiben. „fliegen“ passt besonders, wenn sich etwas durch die Luft bewegt, zum Beispiel ein Ball nach einem Wurf. „sausen“ betont stärker die Geschwindigkeit und oft auch ein Geräusch, zum Beispiel ein Fahrrad, ein Auto oder ein Gegenstand, der schnell vorbeikommt. „sausen“ ist bildhafter und klingt lebendiger. Wenn nur wichtig ist, dass etwas in der Luft ist, ist „fliegen“ genauer; wenn die schnelle Bewegung im Vordergrund steht, passt „sausen“ gut.

Auf der Straße saust ein Motorrad an uns vorbei.
Der Ball fliegt über den Zaun in den Nachbargarten.