der Realismus
Eine sachliche und nüchterne Einschätzung einer Situation, die sich an den Tatsachen orientiert und das Machbare berücksichtigt.
Bei der Planung des Projekts ist eine gute Portion Realismus gefragt.

Realismus
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Eine sachliche und nüchterne Einschätzung einer Situation, die sich an den Tatsachen orientiert und das Machbare berücksichtigt.
Bei der Planung des Projekts ist eine gute Portion Realismus gefragt.

„Realismus“ gehört zur Wortfamilie von „real“ und „Realität“. Die Endung „-ismus“ bezeichnet oft eine geistige Haltung, eine Lehre oder eine künstlerische Strömung.
Ein realistischer Plan ist besser als eine schöne Illusion.
Die genaue Bedeutung erschließt sich aus dem Kontext. In Alltags- oder Geschäftssituationen ist eine sachliche Haltung gemeint. Im Gespräch über Kunst oder Literatur ist eine Stilepoche gemeint. Im akademischen Kontext kann es sich auch auf eine philosophische Position beziehen.
Sein Realismus half ihm, die finanzielle Krise zu meistern.
Wenn es um eine sachliche Einschätzung geht, wird „Realismus“ oft in Wendungen wie „eine Portion Realismus brauchen“, „Realismus walten lassen“ oder „den Realismus nicht verlieren“ verwendet.
Bei aller Euphorie sollten wir den Realismus nicht verlieren.
Als kunst- oder literaturwissenschaftlicher Begriff wird „Realismus“ oft mit einer Epoche oder einer Region verbunden. Typische Formulierungen sind „der französische Realismus“ oder „der Realismus des 19. Jahrhunderts“.
Dieses Werk ist ein typisches Beispiel für den deutschen Realismus.
„die Fantasy“ und „der Realismus“ können beide Genres oder Stilrichtungen in Geschichten, Filmen und Kunst beschreiben. Der wichtige Gegensatz liegt in der Art der Welt. In der Fantasy gibt es oft Magie, übernatürliche Wesen oder erfundene Welten. Der Realismus will die Welt möglichst wirklichkeitsnah zeigen, mit normalen Menschen, echten Problemen und glaubwürdigen Situationen. Wenn eine Geschichte Drachen und Zauber hat, passt „Fantasy“. Wenn sie den Alltag ohne Magie genau und sachlich zeigt, passt „Realismus“.

Der Roman gehört zum Realismus, weil er das Leben der Arbeiter sehr genau beschreibt.
Im Urlaub liest Lisa gern Fantasy mit Zauberern und fremden Königreichen.