der Rauswurf
Die umgangssprachliche Bezeichnung für die Handlung, jemanden zu zwingen, einen Ort (z.B. eine Bar, eine Party oder eine Wohnung) zu verlassen.
Nachdem er den Gastgeber beleidigt hatte, folgte der sofortige Rauswurf von der Feier.

Rauswurf
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Die umgangssprachliche Bezeichnung für die Handlung, jemanden zu zwingen, einen Ort (z.B. eine Bar, eine Party oder eine Wohnung) zu verlassen.
Nachdem er den Gastgeber beleidigt hatte, folgte der sofortige Rauswurf von der Feier.

„Rauswurf“ ist ein Nomen, das direkt vom trennbaren Verb „rauswerfen“ abgeleitet ist. Es setzt sich aus „raus“ (kurz für heraus) und „Wurf“ (von werfen) zusammen und bedeutet wörtlich „das Hinauswerfen“.
Der Rauswurf war die Konsequenz seines schlechten Benehmens.
Das Wort „Rauswurf“ gehört klar zur Umgangssprache. In formellen oder offiziellen Kontexten, wie einem Kündigungsschreiben, würde man stattdessen „die Kündigung“ oder „die Entlassung“ verwenden.
Er hat seinem Chef von dem drohenden Rauswurf erzählt.
Ob ein Rauswurf aus einem Ort oder aus einem Job gemeint ist, erkennen Sie am Kontext. Wörter wie „Bar“, „Party“, „Wohnung“ deuten auf einen Ortsverweis hin, während „Firma“, „Job“ oder „Team“ auf eine Entlassung hindeuten.
Der Rauswurf aus der Nationalmannschaft war ein Schock für den Spieler.
Im Kontext einer Kündigung wird oft die Formulierung „jemandem droht der Rauswurf“ oder „der Rauswurf aus dem Job/der Firma“ verwendet.
Nach dem Skandal war der Rauswurf des Ministers unvermeidlich.
„die Kündigung“ und „der Rauswurf“ können beide bedeuten, dass jemand eine Arbeit oder einen Vertrag verliert. „Kündigung“ ist neutraler und offizieller. Es kann die Beendigung des Vertrags oder auch das schriftliche Dokument meinen. „Rauswurf“ ist umgangssprachlich und klingt härter. Es kann eine Entlassung aus der Arbeit meinen, aber auch, dass jemand einen Ort verlassen muss, zum Beispiel eine Bar oder eine Party. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Weggehen oder Entlassen zu tun haben. In offiziellen Situationen ist „Kündigung“ natürlicher, in Alltagssprache und bei einer harten Situation eher „Rauswurf“.

Wegen seines lauten Streits im Restaurant drohte ihm der Rauswurf.
Nach drei Jahren in der Firma bekam Paul überraschend die Kündigung.