das Reck
Ein Turngerät, das aus einer waagerechten, an zwei Stützen befestigten Stahlstange besteht und vor allem im Männerturnen verwendet wird.
Der Olympiasieger zeigte eine fehlerfreie Kür am Reck.

Reck
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Ein Turngerät, das aus einer waagerechten, an zwei Stützen befestigten Stahlstange besteht und vor allem im Männerturnen verwendet wird.
Der Olympiasieger zeigte eine fehlerfreie Kür am Reck.

Das Nomen „Reck“ ist eng mit dem Verb „recken“ (strecken, dehnen) verwandt. Diese Verbindung erklärt beide Bedeutungen: das Strecken des Körpers beim Turnen und das gewaltsame Strecken als Foltermethode.
Der Turner reckte sich an der Stange in die Höhe.
Die Bedeutung erschließt sich eindeutig aus dem Kontext. Wörter wie „Turnen“, „Sport“ oder „Olympia“ deuten auf das Turngerät hin. Begriffe wie „Mittelalter“, „Folter“ oder „Kerker“ verweisen auf das historische Folterinstrument.
Er trainiert jeden Tag mehrere Stunden am Reck für die Meisterschaft.
Wenn es um das Turngerät geht, wird fast immer die Präposition „an“ verwendet. Man turnt „am Reck“ oder macht eine Übung „am Reck“.
Die schwierigste Disziplin für ihn ist das Turnen am Reck.
Die Bedeutung als Folterinstrument ist rein historisch. Man verwendet das Wort in diesem Sinne nur, wenn man über die Vergangenheit spricht, insbesondere über das Mittelalter oder die frühe Neuzeit.
In alten Gerichtsakten wird beschrieben, wie Gefangene auf das Reck gespannt wurden.
„das Reck“ und „der Barren“ sind beide Turngeräte, deshalb kann man sie leicht verwechseln. Das Reck besteht aus einer einzelnen waagerechten Stange, an der man hängt und Schwünge macht. Der Barren besteht aus einem oder zwei Holmen auf einem Gestell; beim Turnen sagt man oft „die Barren“. Der Unterschied liegt also vor allem in der Form des Geräts. Merksatz: Am Reck gibt es eine Stange, am Barren turnt man an Holmen.

Beim Training übt Tom am Reck einen neuen Schwung.
Für die Prüfung muss Lena eine Übung am Barren zeigen.