
der Recke
Eine veraltete oder literarische Bezeichnung für einen tapferen und starken Krieger oder Helden, besonders in alten Sagen und Gedichten.
In der Sage kämpfte der kühne Recke Siegfried gegen den Drachen.
Recke
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Eine veraltete oder literarische Bezeichnung für einen tapferen und starken Krieger oder Helden, besonders in alten Sagen und Gedichten.
In der Sage kämpfte der kühne Recke Siegfried gegen den Drachen.

Umgangssprachlich und oft leicht ironisch für einen sehr großen, kräftigen Mann.
Schau dir diesen Recken an, der ist bestimmt über zwei Meter groß!
Das Wort „Recke“ ist eng mit dem Verb „recken“ (strecken) verwandt. Ein Recke ist also ursprünglich jemand, der sich groß und stark macht oder über andere hinausragt.
Der Held reckte seine Glieder und zog sein Schwert.
In der Bedeutung „Held“ oder „Krieger“ ist das Wort veraltet und wird heute fast nur noch in literarischen oder historischen Kontexten wie Sagen, Märchen und Gedichten verwendet.
Die alten Lieder erzählen von den Taten tapferer Recken.
Wenn „Recke“ heute für eine Person verwendet wird, ist es meist umgangssprachlich und leicht ironisch für einen sehr großen, kräftigen Mann gemeint. Der Ton ist dabei eher bewundernd oder humorvoll.
Der neue Basketballspieler ist ein wahrer Recke.
Beide Wörter können einen tapferen Kämpfer oder eine bewunderte Gestalt bezeichnen. „Der Recke“ klingt veraltet und literarisch und passt besonders zu alten Sagen oder Gedichten, während „der Held“ auch im heutigen Alltag allgemein verwendet wird. Verwende „Recke“ für den bewusst altertümlichen Ton und „Held“ sonst.

In der alten Sage verteidigt ein starker Recke das Dorf.
In dem modernen Film rettet der Held die Stadt vor einer großen Gefahr.