
sich recken
Seinen Körper oder seine Glieder strecken, oft nach dem Aufwachen oder langem Sitzen, um die Muskeln zu dehnen.
Die Katze reckte sich genüsslich in der Sonne.
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Seinen Körper oder seine Glieder strecken, oft nach dem Aufwachen oder langem Sitzen, um die Muskeln zu dehnen.
Die Katze reckte sich genüsslich in der Sonne.

Etwas in die Höhe oder nach vorne strecken, meist die Arme oder den Hals.
Die Kinder reckten ihre Hälse, um über die Mauer zu blicken.
In der Bedeutung „den Körper dehnen“ wird das Verb fast immer reflexiv verwendet: „sich recken“. Das Reflexivpronomen muss an die Person angepasst werden.
Ich recke mich jeden Morgen nach dem Aufwachen.
Eine sehr häufige und feste Wendung ist „sich recken und strecken“. Die beiden Verben werden oft zusammen benutzt, um die Bewegung des Dehnens umfassend zu beschreiben.
Nach der langen Autofahrt stiegen alle aus und reckten und streckten sich.
Wenn „recken“ nicht reflexiv gebraucht wird, braucht es ein Akkusativobjekt. Man reckt „etwas“ in eine Richtung. Typische Objekte sind Körperteile.
Die Zuschauer reckten die Köpfe, um die Bühne besser zu sehen.
Sich strecken und sich recken bezeichnen beide das Ausdehnen des Körpers, etwa nach langem Sitzen. Strecken kann eine bewusste, gezielte Verlängerung hervorheben. Recken wirkt eher wie ein spontanes Aufrichten und kräftiges Ausdehnen des Körpers.

Nach dem Sitzen steht Jana auf und reckt sich kräftig.
Nach dem Sitzen streckt Jana sich langsam, um ihren Rücken zu entspannen.