die Regelmäßigkeit
Die Eigenschaft, dass etwas in gleichmäßigen, wiederkehrenden Abständen geschieht oder vorhanden ist.
Die Regelmäßigkeit, mit der er Sport treibt, ist bewundernswert.

Regelmäßigkeit
Loading your saved state.
Die Eigenschaft, dass etwas in gleichmäßigen, wiederkehrenden Abständen geschieht oder vorhanden ist.
Die Regelmäßigkeit, mit der er Sport treibt, ist bewundernswert.

Das Wort leitet sich vom Adjektiv „regelmäßig“ ab, das wiederum auf „die Regel“ zurückgeht. Die Endung „-keit“ macht aus dem Adjektiv ein Nomen. Die Grundidee ist also immer etwas, das einer Regel folgt.
Für ein gesundes Leben ist eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Mahlzeiten wichtig.
Um auszudrücken, wie oft oder konsequent etwas geschieht, wird oft die Wendung „mit einer (gewissen/großen) Regelmäßigkeit“ verwendet.
Er ruft seine Eltern mit einer beeindruckenden Regelmäßigkeit jede Woche an.
Der Kontext macht die Bedeutung klar: Geht es um Zeit und Wiederholungen (z.B. Sport, Besuche), ist die zeitliche Regelmäßigkeit gemeint. Geht es um Muster, Formen oder Strukturen (z.B. Kristalle, Architektur), ist die Gleichförmigkeit gemeint.
Die Regelmäßigkeit der Schneeflocken ist unter dem Mikroskop faszinierend.
„das Gesetz“ und „die Regelmäßigkeit“ können beide beschreiben, dass etwas nach einem festen Muster passiert. In der Wissenschaft meint ein Gesetz oft ein allgemeines Prinzip, das immer oder sehr zuverlässig gilt. „Regelmäßigkeit“ beschreibt eher, dass man ein wiederkehrendes Muster erkennt, zum Beispiel in Abständen, Formen oder Abläufen. Ein Gesetz klingt stärker und allgemeiner. Eine Regelmäßigkeit kann auch nur eine Beobachtung sein. Wenn man erklären will, dass etwas grundsätzlich gilt, passt „Gesetz“. Wenn man nur ein Muster oder wiederholtes Auftreten beschreibt, passt „Regelmäßigkeit“ besser.

In den letzten Wochen hat David eine Regelmäßigkeit in seinen Kopfschmerzen bemerkt.
Im Physikunterricht lernen wir das Gesetz, nach dem ein Körper nach unten fällt.