reinschauen
Umgangssprachlich für jemanden kurz und informell besuchen oder an einem Ort kurz vorbeikommen.
Ich schaue später noch kurz bei dir rein, um das Buch abzuholen.

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Umgangssprachlich für jemanden kurz und informell besuchen oder an einem Ort kurz vorbeikommen.
Ich schaue später noch kurz bei dir rein, um das Buch abzuholen.

„Reinschauen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „rein“ steht in Hauptsätzen am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Schau doch mal kurz bei mir rein!
„Reinschauen“ ist die umgangssprachliche Kurzform von „hereinschauen“. Es wird hauptsächlich in der gesprochenen, informellen Sprache verwendet.
Wenn du Zeit hast, schau doch mal auf einen Kaffee rein.
Die Präposition im Satz hilft, die Bedeutung zu erkennen. „Bei jemandem reinschauen“ bedeutet besuchen, „in etwas reinschauen“ bedeutet hineinsehen oder sich etwas ansehen.
Ich schaue später bei meinen Großeltern rein.
Wenn „reinschauen“ einen kurzen Besuch bedeutet, steht die Person, die man besucht, meist mit der Präposition „bei“ im Dativ.
Sollen wir auf dem Rückweg noch bei Anna reinschauen?
„ansehen“ und „reinschauen“ können beide mit Schauen zu tun haben. „ansehen“ ist neutral und bedeutet, dass man etwas betrachtet oder zum Beispiel einen Film verfolgt. „reinschauen“ ist umgangssprachlicher und oft kürzer oder weniger verbindlich. Man kann in eine Tasche reinschauen, also hineinschauen, oder kurz in eine Sendung reinschauen. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide bei Medien oder beim Blick auf etwas passen können. „Ansehen“ klingt genauer, wenn man etwas bewusst und vollständig betrachtet. „Reinschauen“ klingt eher nach kurz prüfen oder kurz anfangen zu schauen.

Ich schaue später kurz in das Video rein, wenn ich Zeit habe.
Zur Vorbereitung sieht sich die Ärztin die alten Befunde noch einmal an.