das Reservoir
Ein großer, künstlich angelegter See, der zur Speicherung von Wasser, insbesondere Trinkwasser, dient. Ein anderes Wort dafür ist Stausee.
Das große Reservoir versorgt die gesamte Region mit Trinkwasser.

Reservoir
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Ein großer, künstlich angelegter See, der zur Speicherung von Wasser, insbesondere Trinkwasser, dient. Ein anderes Wort dafür ist Stausee.
Das große Reservoir versorgt die gesamte Region mit Trinkwasser.

„Reservoir“ ist ein Wort aus dem Französischen und bedeutet wörtlich „Behälter“. Das erklärt die für das Deutsche untypische Schreibweise und die Aussprache.
Das große Reservoir wurde künstlich angelegt.
Die Bedeutung von „Reservoir“ erkennen Sie am Kontext. Geht es um Wasser für eine Stadt (Stausee), um Geräte (Behälter), um Wissen (übertragen) oder um Krankheiten (medizinisch)?
Der Techniker füllte das Reservoir der Maschine auf.
Im übertragenen Sinn wird „Reservoir“ oft mit der Präposition „an“ (+ Dativ) verwendet, um einen großen Vorrat an abstrakten Dingen wie Wissen, Ideen oder Talenten zu beschreiben.
Der erfahrene Professor ist ein wandelndes Reservoir an historischem Wissen.
Im technischen Kontext wird „Reservoir“ oft mit Verben wie „auffüllen“, „leeren“ oder „reinigen“ verwendet. Es beschreibt meist einen Teil eines Geräts wie einer Kaffeemaschine oder eines Druckers.
Das Reservoir des Dampfbügeleisens muss mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden.
In der Biologie und Medizin wird „Reservoir“ als Fachbegriff für den Wirt oder die Umgebung eines Krankheitserregers verwendet. In diesem Kontext ist das Wort sehr spezifisch und nicht Teil der Alltagssprache.
Fledermäuse gelten als natürliches Reservoir für viele verschiedene Viren.
„die Quelle“ und „das Reservoir“ können beide mit Wasser oder mit einem Ursprung von etwas zu tun haben. Eine „Quelle“ ist der Punkt, an dem etwas entsteht oder herkommt, zum Beispiel Wasser aus dem Boden oder eine Ursache. Ein „Reservoir“ ist eher ein Speicher oder Vorrat, besonders für Wasser, aber auch im übertragenen Sinn für Wissen oder Talente. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide manchmal als „Ort, von dem etwas kommt“ verstanden werden. Praktisch hilft: „Quelle“ betont den Ursprung, „Reservoir“ betont den gespeicherten Vorrat.

Das Reservoir versorgt die Stadt auch im Sommer mit Trinkwasser.
Im Wald fanden wir eine kleine Quelle, aus der klares Wasser kam.